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Als Patrick Sopha eine Minute vor dem Ende mit zwei erfolgreichen Würfen den 58:61-Rückstand in eine Ein-Punkt-Führung umwandeln konnte, stellte der junge Aufbauspieler zugleich einen gesamten Spielverlauf auf den Kopf. Nachdem die Twisters schon nahezu aussichtslos mit 21 Punkten zurücklagen, starteten diese eine furiose Aufholjagd. Für dessen perfektes Ende sorgte dann aber nicht nur Sopha, sondern vor allem auch Neuzugang Osakue, der in der Schlussphase Nerven bewies und so für das perfekte Ende des 64:62 (12:19, 30:44, 45:49) Krimis sicherstellte.

Noch stehen die Twisters ohne Sieg da. „Wir wussten, dass unser Auftakt aufgrund der Stärke unserer ersten Gegner, aufgrund fehlender Spieler und durch das Fehlen von einigen Vorbereitungsspielen schwierig werden würde. Trotzdem will man natürlich immer gewinnen und daher sind wir natürlich auch enttäuscht“, bilanziert Head-Coach Bjarne Homfeldt. Umso wichtiger wird also die Partie gegen BG 2000 Berlin (Samstag, 19:15 Uhr, Herderschule).

 „Wir waren in vielen Bereichen gut, aber leider in einem sehr schlecht“, konstatierte ein bedrückter Coach Homfeldt nach der 68:75-Niederlage gegen Westerstede. Sein Team hatte gut verteidigt, viele Rebounds geholt und sich gute Wurfchancen erspielt, dann jedoch meist den letzten Wurf verfehlt. Lediglich 18% der Dreier und sogar noch schmerzhaftere 46% der Freiwürfe trafen ihr Ziel.

Am Samstag (19:15 Uhr Herderschule) bestreiten die Twisters ihr zweites Heimspiel. Nachdem zuletzt zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm standen, wollen die Twisters zu Hause gegen die Westerstede Eagles an die gute Leistung im ersten Heimspiel anknüpfen. „Wir hatten durch unsere Ausfälle wie auch durch unsere Gegner ein schweres Auftaktprogramm“, so Coach Homfeldt. „Umso wichtiger wäre jetzt ein Erfolgserlebnis. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass wir endlich komplett sind und uns aufeinander abstimmen konnten.“ Lediglich der Langzeitverletzte Sakinis wird noch fehlen.

Bis zur Halbzeit machten die Rendsburger ein starkes Spiel (37:34). Trotz personeller Probleme blieb das Team beim Favoriten in Schlagdistanz. Am Ende des dritten und zu Beginn des vierten Viertels fiel dann die Entscheidung: Kuku (3) und Angletas (2) trafen in fünf Angriffen fünf Dreipunktewürfe und sorgten so acht Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidungen, sodass die Niedersachsen am Ende mit 77:51 (19:15, 37:34, 57:42) klar den zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern konnten.

Nach einem verschlafenem Start lagen die Twisters früh deutlich zurück (35:17 nach 18 Spielminuten). In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Norddeutschen und konnten vier Minuten vor dem Ende gar auf 63:52 verkürzen. In dieser Phase ist es dann allerdings der Bundesliga erfahrene Acha Njei, der zwei Dreier zur Vorentscheidung trifft und so die 70:56 (17:10, 38:21, 54:34) Niederlage der Rendsburger besiegelte.

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