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Es ist wieder soweit. Das alljährliche Charity Game (17 Uhr, Herderschule) steht wieder an. Ein besseres Datum hätte sich die Rendsburger Prominenz für dieses Spiel kaum aussuchen können, denn die Twisters spielen wenige Stunden später in einem ganz entscheidenden Duell gegen Vechta (19:15 Uhr, Herderschule) um den Klassenerhalt.

In der vergangenen Woche haben sich drei große Veränderungen im Kader der Twisters ergeben. Paulius Sakinis wird verletzungsbedingt die Saison nicht beenden können. Aufgrund eines Kreuzbandrisses wurde er letzte Woche Montag erfolgreich operiert. Inzwischen konnte er das Krankenhaus wieder verlassen und hat seine Reha bei Villa Vitalis in Büdelsdorf begonnen. „Wir werden Paulius so gut es geht unterstützen und ihm dabei helfen, dass er bestmöglich durch diese schwere Zeit kommt. Glücklicherweise sind unsere Profi-Spieler bei uns über die Berufsgenossenschaft und unseren Gesundheitspartner atlas BKK Ahlmann gut abgesichert“, so Präsidentin Antje Mevius.

Das Spiel könnte kaum wichtiger sein. Am Samstag um 19:15 Uhr erwarten die Twisters mit Bramsche ein Team, was nur knapp vor den Twisters liegt. Schon eine Woche später kommt mit Vechta das zweite Team, welches sich noch in Reichweite befindet. Mindestens eines der beiden Spiele müssen die Twisters unbedingt gewinnen, um weiter Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Auch in Bestbesetzung wäre ein Sieg in Göttingen extrem schwierig geworden. Zu stark präsentieren sich die Niedersachsen in dieser Spielzeit. Trotzdem blieben die Rendsburg lange dran und konnten in der 25. Spielminute sogar mit 42:41 in Führung gehen. Dann mussten die Rendsburger abreißen lassen, lagen zehn Minuten später bereits mit 20 Punkten zurück, um in den Schlussminuten dann noch mal ein Comeback zu starten und so nur knapp mit 72:80 (16:19, 30:34, 44:58) beim Meisterschaftsanwärter zu unterliegen.

Die Schreckensnachrichten für die Twisters reißen einfach nicht ab. Bereits nach fünf Spielminuten verletzte sich der zuletzt so starke Litauer Paulius Sakinis schwer am Knie. Die verbliebenen Twisters Spieler zeigten sich zunächst schockiert, lagen zwischenzeitlich schon mit 22 Punkte zurück ehe sie in der zweiten Halbzeit eine furiose Aufholjagd starteten. Bis auf sechs Punkte konnten die Rendsburger verkürzen. Am Ende fehlte aufgrund der inzwischen stark ausgedünnten Bank die Kraft, um das Sensationscomeback perfekt zu machen, so dass Königs-Wusterhausen den 69:78 (17:24, 29:45, 51:57) Sieg mit nach Berlin nehmen konnten.

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