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Ende Oktober blickten die Twisters noch zuversichtlich nach vorn. Gerade wurde gegen BG 2000 Berlin ein wichtiger Sieg gefeiert und die durch Corona bedingte Unterbrechung der Saison sollte nur temporär sein. Jetzt vier Monate später ist der Ausgang indes noch immer ungewiss. Sicher ist allerdings schon jetzt der Klassenerhalt der Twisters, denn die Liga hat den Abstieg für diese Saison ausgesetzt. Jedes Team erhält nächste Saison wieder ein Teilnahmerecht. Wie der Aufstieg ausgespielt werden soll, ist indes noch offen.

Der Sieg am 24. Oktober gegen BG 2000 Berlin war das letzte Spiel der Twisters. Theoretisch hätten die Twisters ihr Spiel eine Woche später in Wolfenbüttel noch bestreiten dürfen, da in Niedersachsen zu dem Zeitpunkt noch kein Lockdown war. „Moralisch wäre dies jedoch einen Tag vor Beginn des deutschlandweiten Lockdowns nicht vertretbar gewesen“, so Coach Bjarne Homfeldt. Alle anderen Teams entschieden sich genauso, so dass der sechste Spieltag der vorerst letzte in der 1. Regionalliga Nord war.

Als Patrick Sopha eine Minute vor dem Ende mit zwei erfolgreichen Würfen den 58:61-Rückstand in eine Ein-Punkt-Führung umwandeln konnte, stellte der junge Aufbauspieler zugleich einen gesamten Spielverlauf auf den Kopf. Nachdem die Twisters schon nahezu aussichtslos mit 21 Punkten zurücklagen, starteten diese eine furiose Aufholjagd. Für dessen perfektes Ende sorgte dann aber nicht nur Sopha, sondern vor allem auch Neuzugang Osakue, der in der Schlussphase Nerven bewies und so für das perfekte Ende des 64:62 (12:19, 30:44, 45:49) Krimis sicherstellte.

Noch stehen die Twisters ohne Sieg da. „Wir wussten, dass unser Auftakt aufgrund der Stärke unserer ersten Gegner, aufgrund fehlender Spieler und durch das Fehlen von einigen Vorbereitungsspielen schwierig werden würde. Trotzdem will man natürlich immer gewinnen und daher sind wir natürlich auch enttäuscht“, bilanziert Head-Coach Bjarne Homfeldt. Umso wichtiger wird also die Partie gegen BG 2000 Berlin (Samstag, 19:15 Uhr, Herderschule).

 „Wir waren in vielen Bereichen gut, aber leider in einem sehr schlecht“, konstatierte ein bedrückter Coach Homfeldt nach der 68:75-Niederlage gegen Westerstede. Sein Team hatte gut verteidigt, viele Rebounds geholt und sich gute Wurfchancen erspielt, dann jedoch meist den letzten Wurf verfehlt. Lediglich 18% der Dreier und sogar noch schmerzhaftere 46% der Freiwürfe trafen ihr Ziel.

Am Samstag (19:15 Uhr Herderschule) bestreiten die Twisters ihr zweites Heimspiel. Nachdem zuletzt zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm standen, wollen die Twisters zu Hause gegen die Westerstede Eagles an die gute Leistung im ersten Heimspiel anknüpfen. „Wir hatten durch unsere Ausfälle wie auch durch unsere Gegner ein schweres Auftaktprogramm“, so Coach Homfeldt. „Umso wichtiger wäre jetzt ein Erfolgserlebnis. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass wir endlich komplett sind und uns aufeinander abstimmen konnten.“ Lediglich der Langzeitverletzte Sakinis wird noch fehlen.

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