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Das Spiel könnte kaum wichtiger sein. Am Samstag um 19:15 Uhr erwarten die Twisters mit Bramsche ein Team, was nur knapp vor den Twisters liegt. Schon eine Woche später kommt mit Vechta das zweite Team, welches sich noch in Reichweite befindet. Mindestens eines der beiden Spiele müssen die Twisters unbedingt gewinnen, um weiter Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Auch in Bestbesetzung wäre ein Sieg in Göttingen extrem schwierig geworden. Zu stark präsentieren sich die Niedersachsen in dieser Spielzeit. Trotzdem blieben die Rendsburg lange dran und konnten in der 25. Spielminute sogar mit 42:41 in Führung gehen. Dann mussten die Rendsburger abreißen lassen, lagen zehn Minuten später bereits mit 20 Punkten zurück, um in den Schlussminuten dann noch mal ein Comeback zu starten und so nur knapp mit 72:80 (16:19, 30:34, 44:58) beim Meisterschaftsanwärter zu unterliegen.

Die Schreckensnachrichten für die Twisters reißen einfach nicht ab. Bereits nach fünf Spielminuten verletzte sich der zuletzt so starke Litauer Paulius Sakinis schwer am Knie. Die verbliebenen Twisters Spieler zeigten sich zunächst schockiert, lagen zwischenzeitlich schon mit 22 Punkte zurück ehe sie in der zweiten Halbzeit eine furiose Aufholjagd starteten. Bis auf sechs Punkte konnten die Rendsburger verkürzen. Am Ende fehlte aufgrund der inzwischen stark ausgedünnten Bank die Kraft, um das Sensationscomeback perfekt zu machen, so dass Königs-Wusterhausen den 69:78 (17:24, 29:45, 51:57) Sieg mit nach Berlin nehmen konnten.

In den ersten Minuten fanden die Twisters in Stade überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Emotionslos ergeben sie sich in der ersten Halbzeit ihrem Schicksal. Ein deutlich besseres Spiel entwickelt sich dann im dritten und vierten Viertel. Trotzdem kann der VfL Stade das Spiel ungefährdet mit 83:65 (15:15, 41:31, 66:49) gewinnen.

Das war nichts für schwache Nerven und ein echter Basketball Krimi. Im dritten Viertel führten die Twisters bereits mit 14 Punkten und hatten die Sensation schon fast sicher. Dann trafen die Gäste einige Dreier und gingen mit bis zu drei Punkten in Führung. Aber in der Schlussphase stand die Twisters Defense wie ein Bollwerk und sicherte so einen 83:81 (26:26, 45:46, 66:55) - Erfolg gegen die Neustadt Shooters.

Den Jahresauftakt haben die Twisters erfolgreich gemeistert. Mit einem extrem wichtigen Sieg in Bergedorf wurde die Pflicht erfüllt. Bei der Kür gegen zwei Topteams der Liga konnte nicht gepunktet werden, so dass noch vollkommen offen ist, in welche Richtung es 2020 gehen wird. In den nächsten Wochen spielt man allerdings gegen direkte Konkurrenten und Teams aus dem Mittelfeld. Den Auftakt machen am Samstag (19:15 Uhr Herderschule) die Neustadt temps Shooters. „Da wird sich zeigen, wo wir wirklich stehen“, freut sich Coach Homfeldt auf die Partie. „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten große Fortschritte gemacht. Insbesondere unsere zahlreichen jungen Spieler haben sich hervorragend entwickelt. Das konnten wir gegen Aschersleben über weite Strecken schon zeigen. Jetzt ist an der Zeit auch wieder Punkte zu holen“.

Nachdem zuletzt eine kleine Grippewelle durch die Mannschaft ging, ist das Team seit dieser Woche wieder komplett. Alle Spieler sind also voll einsatzfähig.

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