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So langsam nimmt der Kader Formen an. Mit Scharif Said hält ein weiterer Spieler der vergangenen Saison den Twisters die Treue. „Mein wichtigstes Ziel war es den Kader so weit wie möglich beisammen zu halten“, freut sich Coach Homfeldt. Umso glücklicher ist er den Big Man, der sich in der letzten Saison zu einem der wichtigsten Spieler entwickelt, noch eine weitere Saison im Kader zu haben. „Wenn Scharif weiter so an sich arbeitet, wird er auch in der kommenden Saison eine gute Entwicklung schaffen“, so Homfeldt weiter.


Erst spät kam Ben Becker zum Basketball. Danach ging es jedoch steil bergauf. 2018 spielte er mit dem TS Einfeld noch beim Absteiger der 2. Regionalliga. In einer der Jugend Bundesligen hatte er zuvor nie gespielt, da er dafür einfach zu spät mit Basketball angefangen hatte. Trotzdem setzte er sich bei den Twisters schnell durch. Schon in seiner ersten Saison erkämpfte er sich einen Platz in der Rotation und spielte knapp 10 Minuten im Schnitt.

Die beiden Aufbauspieler Jakob Menges und Gbenga Hansen werden in der kommenden Saison wieder das Spiel der Twisters lenken. Während Jakob aufgrund einer Verletzung erst kurz vor Saisonende ins Spielgeschehen eingreifen konnte, gehört der erst 17 Jährige Gbenga noch zu den jüngsten Spielern dieser Liga. „Beide werden uns nächste Saison erheblich mehr helfen können“, freut sich Coach Homfeldt: „ Jakob weil er in der letzten Saison kaum spielen konnte und Gbenga weil er noch so jung ist, dass man von Spiel zu Spiel zugucken kann, wie er besser wird."

Der ersten beiden Spieler haben ihre Zusagen für die kommende Saison gegeben. Patrick Sopha und Lennard Willer sind nicht nur auf dem Basketballfeld Kollegen sondern auch beruflich. Die beiden Guards machen zurzeit eine Ausbildung bei der Firma Ehrich in Rendsburg.

Hallo Coach, wie sah das Leben eines Basketball Trainers während der Coronapandemie aus? Ist dir schon langweilig?

Homfeldt: Nein überhaupt nicht [lacht]. Das haben viele gedacht, aber ich habe auch sonst viele Aufgaben am Schreibtisch zu erledigen. Die konnte ich natürlich auch während des Lockdowns machen. Dazu kommen noch einige, die zuvor aufgrund von Zeitmangel liegen geblieben sind. Im Endeffekt hatte ich fast genauso viele Stunden wie vorher. Leider sind die weggefallen, die mir am meisten Spaß machen - die mit den Jungs in der Halle. Das ist natürlich ein Luxusproblem. Seit kurzem dürfen wir auch wieder eingeschränkt trainieren, so dass wieder etwas Normalität einkehrt.



 

Kommen wir zur nächsten Saison. Ihr habt letzte Woche bekannt gegeben, dass die Twisters auch nächste Saison wieder in der 1. Regionalliga spielen werden. Bleibst du der Coach der Mannschaft?

Die Corona Pandemie hat in vielen Bereichen des Lebens für Veränderungen gesorgt - so auch in der Basketball Regionalliga. Dass eine Saison frühzeitig abgebrochen werden musste, gab es bisher wohl noch nicht. Da zum Zeitpunkt des Abbruches nur klar war, dass Bremen (Tabellenletzter ohne Sieg) absteigen muss und noch absolut unklar war, wer der zweite Absteiger sein würde, legte die Liga fest, dass der zweiter Absteiger in dieser ungewöhnlichen Saison entfällt.

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