Partner Twisters

Fleißig im Kraftraum und kompromisslos im Training. So zeigte sich Henning Rixen schon, seitdem er mit 16 Jahren bei den Twisters debütierte. Seitdem erhöhte er jede Saison sein Trainingspensum und konnte sich so Jahr für Jahr verbessern. Bereits in der Saison 2018/19 avancierte er zum absoluten Leistungsträger (13,2 Punkte und 5,4 Rebounds).

Nach einer einjährigen Pause konnte er sich zu Beginn der vergangenen Saison erneut steigern und legte in den ersten fünf Spielen neue Rekordwerte auf. Mit 12,4 Punkten und 7,2 Rebounds gehörte er in den ersten Spielen zu den besten Power Forwards der Liga.

Nach einer abgebrochenen letzten Saison ist Kapitän besonders heiß auf die neue Spielzeit. Der schnelle Aufbauspieler spielt bereits seit fünf Jahren bei den Twisters und zählt damit trotz seiner erst 22 Jahre bereits zu den erfahreneren Spielern im Team. In der letzten Saison wurde er sogar zum Kapitän der Mannschaft ernannt.

Nachdem die Saison abgebrochen wurde, herrschte lange Zeit Stillstand. Noch nicht einmal Training war für drei Monate möglich. Mit den ersten Lockerungen im März war es dann immerhin gestattet, Einzeltraining zu machen. „Das war schon mal ein großer Fortschritt“, freute sich Coach Homfeldt. „Solch eine lange Basketballabstinenz hatten die meisten nicht mehr, seitdem sie mit Basketball als kleines Kind begonnen hatten. Dementsprechend groß war natürlich die Freude und Erleichterung.“

Ende Oktober blickten die Twisters noch zuversichtlich nach vorn. Gerade wurde gegen BG 2000 Berlin ein wichtiger Sieg gefeiert und die durch Corona bedingte Unterbrechung der Saison sollte nur temporär sein. Jetzt vier Monate später ist der Ausgang indes noch immer ungewiss. Sicher ist allerdings schon jetzt der Klassenerhalt der Twisters, denn die Liga hat den Abstieg für diese Saison ausgesetzt. Jedes Team erhält nächste Saison wieder ein Teilnahmerecht. Wie der Aufstieg ausgespielt werden soll, ist indes noch offen.

Der Sieg am 24. Oktober gegen BG 2000 Berlin war das letzte Spiel der Twisters. Theoretisch hätten die Twisters ihr Spiel eine Woche später in Wolfenbüttel noch bestreiten dürfen, da in Niedersachsen zu dem Zeitpunkt noch kein Lockdown war. „Moralisch wäre dies jedoch einen Tag vor Beginn des deutschlandweiten Lockdowns nicht vertretbar gewesen“, so Coach Bjarne Homfeldt. Alle anderen Teams entschieden sich genauso, so dass der sechste Spieltag der vorerst letzte in der 1. Regionalliga Nord war.

Als Patrick Sopha eine Minute vor dem Ende mit zwei erfolgreichen Würfen den 58:61-Rückstand in eine Ein-Punkt-Führung umwandeln konnte, stellte der junge Aufbauspieler zugleich einen gesamten Spielverlauf auf den Kopf. Nachdem die Twisters schon nahezu aussichtslos mit 21 Punkten zurücklagen, starteten diese eine furiose Aufholjagd. Für dessen perfektes Ende sorgte dann aber nicht nur Sopha, sondern vor allem auch Neuzugang Osakue, der in der Schlussphase Nerven bewies und so für das perfekte Ende des 64:62 (12:19, 30:44, 45:49) Krimis sicherstellte.

Basketball-Club Rendsburg e. V. | Rendsburg Twisters
Buchfinkenweg 14a
24784 Fockbek
Impressum