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1. Basketball-Regionalliga: Nach drei Siegen verlieren die Rendsburger mit 91:100 beim Letzten / Rixen mit Gala-Auftritt
von Torge Meyer, Landeszeitung

Zwei Serien sind gerissen. Nach drei Erfolgen nacheinander schlichen die Rendsburg Twisters in der 1. Basketball-Regionalliga ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht MTV/BG Herzöge Wolfenbüttel, das zuvor sieben Niederlagen am Stück zu verkraften hatte, als Verlierer aus der Doppelturnhalle am Landeshuter Platz. Die Niedersachsen feierten einen 100:91 (23:22, 51:51, 75:67)-Heimsieg vor 100 Zuschauern. Mehr Fans durften wegen der Corona-Bestimmungen nicht hinein – einige Zuschauer bestaunten den dritten Saisonsieg der Herzöge von Außen durch die Scheiben.

„Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber Wolfenbüttel hatte jenseits der Drei-Punkte-Linie einen Sahnetag erwischt“, nannte Homfeldt den Hauptgrund der siebten Saisonniederlage und schob einen weiteren hinterher: „Vielleicht haben wir den Gegner ein wenig unterschätzt. Vielleicht fehlten zwei, drei Prozent. Wir haben ihnen anfangs mit vielen Ballverlusten auch zu viel Selbstvertrauen gegeben.“ Gute Aufbauspieler der Gastgeber fanden immer wieder die richtigen Lösungen, Ansih Sharda (31 Punkte) versenkte sechs von zehn Dreierversuchen. Insgesamt kamen die Herzöge auf eine Dreier-Trefferquote von fast 54 Prozent. Zum Vergleich: Die Twisters, die erneut ohne Aufbauspieler Andrée Michelsson auskommen mussten, trafen bei nur jedem vierten Wurf. Homfeldt: „Wenn Wolfenbüttel immer so die Dreier treffen würde, würden sie nicht da unter stehen.“

Dass es trotzdem bis zur Crunchtime eng zuging, hatten die Rendsburger Henning Rixen zu verdanken. 36 Punkte, eine Trefferquote von fast 77 Prozent, elf Rebounds und zwölf „gezogene“ Fouls beim Gegner – überragend, was der Power Forward aufs Hallenparkett zauberte. Sein Coach geriet ins Schwärmen: „Das war der Wahnsinn.“ Der 22-Jährige war es auch, der für eine zwischenzeitliche 44:36-Führung im zweiten Viertel gesorgt hatte. Doch am Ende schlug das Pendel zu Gunsten der Gastgeber aus, obwohl es bis zum Ende spannend blieb – 87:89 (38.).

Rendsburg Twisters: Menges (6/1x3), Willer (3/1x3), Becker (3/1x3), Oetken (6/1x3), Sopha (5/1x3), Michelsson (n.e.), Rixen (36), Skorsch, Jacobsen (7), Mallory (19), Dubbeldam (6).

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