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Mit insgesamt 271 Punkten und 141 Rebounds war Paulius Sakinis in beiden Kategorien der erfolgreichste Spieler der Twisters in der letzten Saison. Vollkommen selbstverständlich also, dass Coach Homfeldt mit dem Litauer gerne verlängern wollte. „Wir sind sehr froh, dass uns Paulius noch eine weitere Saison erhalten bleibt. Er hat bis zu seiner Verletzung extrem stark gespielt und hatte nach der Saison besser dotierte Angebote, aber er wollte noch eine Saison in Rendsburg bleiben“, so Homfeldt.

Bisher sind nur wenige Profispieler zwei Jahre in Folge in Rendsburg geblieben. Entweder wollten die Verantwortlichen nicht mit den Spielern weiter machen oder diese hatten ein besseres Angebot von einem anderen Verein. Auch Sakinis „hätte die Möglichkeit gehabt, woanders noch etwas mehr zu verdienen, aber er weiß zu schätzen, wie der Verein sich auch nach seiner Verletzung um ihn gekümmert hat“, weiß Homfeldt.

Bis November wird der Center noch ausfallen. Zurzeit arbeitet er täglich in der Reha an seinem Comeback. Bis dahin will er seinen Wurf verbessern und noch etwas kräftiger werden. In der letzten Saison war Sakinis mit 15,9 Punkten pro Spiel, 8,3 Rebounds und einer Trefferquote von über 53% der konstanteste Spieler der Twisters.

„Mit Paulius sind wir jetzt annähernd komplett“, freut sich Homfeldt. „Wir konnten fast den gesamten Kader der Vorsaison beisammen halten. Das ist für uns immer extrem wichtig. In den Jahren, in denen wir geschafft haben viele Spieler aus der Vorsaison zu halten, waren wir immer am erfolgreichsten. Jetzt fehlt nur noch ein Amerikaner, der den Kader komplettiert. Das ist in diesem besonderen Jahr natürlich schwierig, aber wir befinden uns auf der Zielgeraden.“

Paulius Sakinis
Position: Center / Power Forward
Alter: 25 Jahre
Größe: 2,03 m
Stats 2019/20: 15,9 Punkte; 8,3 Rebounds; 53,4% 2pt
 

Bisheriger Twisters Kader 2020/21: Ben Becker, Gbenga Hansen, Malte Jacobsen, Jonas Kähler, Jakob Menges, Hauke Oetken Yannick Pahl, Henning Rixen, Scharif Said, Paulius Sakinis, Patrick Sopha, Lennard Willer

Yannick Pahl bleibt den Rendsburg Twisters treu, während Hauke Oetken den nächsten Schritt wagt. Beide haben bis 2019 noch gemeinsam beim Kieler TB gespielt. Nach deren Abstieg aus der 2. Regionalliga entschloss sich Pahl, sich den Rendsburg Twisters anzuschließen. Jetzt eine Saison später geht Oetken den gleichen Schritt.

Twisters holen zwei Spieler junge Spieler mit viel Potenzial nach Rendsburg. Aufbauspieler Jonas Kähler und Flügelspieler Malte Jacobsen werden die Twisters in der kommenden Saison verstärken. „Jonas und Malte sind sehr talentiert, haben eine gute Einstellung und passen menschlich hervorragend in die Mannschaft“, freut sich Coach Homfeldt über die beiden Neuzugänge.

Einen Spieler, der seit über acht Jahren im Verein ist, als Neuzugang zu bezeichnen, ist zwar extrem ungewöhnlich, in diesem Fall aber durchaus angemessen. Denn nach einer extrem starken Saison 2018/19, in der Henning Rixen zum absoluten Leistungsträger reifte, konnte der Flügelspieler aus gesundheitlichen Gründen erst im Februar 2020 wieder in das Training einsteigen. Durch den vorzeitigen Saisonabbruch konnte der inzwischen 21-Jährige am Ende kein einziges Spiel bestreiten.


So langsam nimmt der Kader Formen an. Mit Scharif Said hält ein weiterer Spieler der vergangenen Saison den Twisters die Treue. „Mein wichtigstes Ziel war es den Kader so weit wie möglich beisammen zu halten“, freut sich Coach Homfeldt. Umso glücklicher ist er den Big Man, der sich in der letzten Saison zu einem der wichtigsten Spieler entwickelt, noch eine weitere Saison im Kader zu haben. „Wenn Scharif weiter so an sich arbeitet, wird er auch in der kommenden Saison eine gute Entwicklung schaffen“, so Homfeldt weiter.


Erst spät kam Ben Becker zum Basketball. Danach ging es jedoch steil bergauf. 2018 spielte er mit dem TS Einfeld noch beim Absteiger der 2. Regionalliga. In einer der Jugend Bundesligen hatte er zuvor nie gespielt, da er dafür einfach zu spät mit Basketball angefangen hatte. Trotzdem setzte er sich bei den Twisters schnell durch. Schon in seiner ersten Saison erkämpfte er sich einen Platz in der Rotation und spielte knapp 10 Minuten im Schnitt.

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