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Als Patrick Sopha eine Minute vor dem Ende mit zwei erfolgreichen Würfen den 58:61-Rückstand in eine Ein-Punkt-Führung umwandeln konnte, stellte der junge Aufbauspieler zugleich einen gesamten Spielverlauf auf den Kopf. Nachdem die Twisters schon nahezu aussichtslos mit 21 Punkten zurücklagen, starteten diese eine furiose Aufholjagd. Für dessen perfektes Ende sorgte dann aber nicht nur Sopha, sondern vor allem auch Neuzugang Osakue, der in der Schlussphase Nerven bewies und so für das perfekte Ende des 64:62 (12:19, 30:44, 45:49) Krimis sicherstellte.

Zunächst sah es allerdings alles andere als gut für die jungen Rendsburger aus. „Wir haben sehr lange gebraucht, um uns auf die körperliche Gangart der Berliner einzustellen. Die Schiedsrichter haben auf beiden Seiten unheimlich viel Kontakt zugelassen, was wir zunächst überhaupt nicht gewohnt waren“, war Homfeldt schockiert ob des furchtbaren Starts seines Teams. Nach 15 Minuten lag sein Team bereits aussichtslos mit 20:41 im Hintertreffen.

Dann begann jedoch eines der furiosesten Comebacks in der Rendsburger Basketball-Geschichte. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, so Homfeldt. „Wie die Jungs in der zweiten Halbzeit verteidigt haben, war einfach unglaublich“. Lediglich fünf Punkte gestatteten die Rendsburger den Berlinern im dritten Viertel, so dass man im vierten Viertel plötzlich wieder in Schlagdistanz war. Zwei Ballgewinne in der letzten Minute sicherten dann den ersten Saisonsieg nach einem eigentlich schon verlorenen Spiel.

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