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Die Schreckensnachrichten für die Twisters reißen einfach nicht ab. Bereits nach fünf Spielminuten verletzte sich der zuletzt so starke Litauer Paulius Sakinis schwer am Knie. Die verbliebenen Twisters Spieler zeigten sich zunächst schockiert, lagen zwischenzeitlich schon mit 22 Punkte zurück ehe sie in der zweiten Halbzeit eine furiose Aufholjagd starteten. Bis auf sechs Punkte konnten die Rendsburger verkürzen. Am Ende fehlte aufgrund der inzwischen stark ausgedünnten Bank die Kraft, um das Sensationscomeback perfekt zu machen, so dass Königs-Wusterhausen den 69:78 (17:24, 29:45, 51:57) Sieg mit nach Berlin nehmen konnten.

„Ich hatte noch nie eine Mannschaft, die so viele Hindernisse und Rückschläge verdauen musste, wie dieses Team“, fluchte Homfeldt noch Spielende. Als der im Hinspiel noch so dominante Big Man Sakinis sich am Knie verletzte und sich so zu der langen Liste an Ausfällen gesellte, wirkte die junge Rendsburger Mannschaft zunächst schockiert. Bis 20:42 (14. Spielminute) konnten sich die „Randberliner“ absetzen.

„Danach hat mein Team unglaublich viel Moral gezeigt“, freute sich Homfeldt. Zunächst sah Homfeldt „die beste Verteidigungsleistung der Saison“, dann liefen kurz vor Ende des dritten Viertels die Guards Garrett Jefferson (8 Punkte) und Lennard Willer (5 Punkte) heiß, die zusammen in dieser Phase 13 Punkte in Serie erzielen konnten und so das Spiel wieder spannend gestalteten konnten.

Unter großem Jubel der 322 Zuschauer ging es dann ins letzte Viertel. Leider fehlte am Ende, durch die inzwischen sehr kurze Bank, auch etwas die Kraft, so dass die Aufholjagd am Ende nicht belohnt wurde. Sakinis wurde bereits in der Halbzeitpause von Teamarzt Dr. Ingo Perner untersucht und es wurde sofort ein MRT Termin besorgt. „Den müssen wir jetzt abwarten, bevor wir wissen wie es mit Paulius weitergeht“, blickt Homfeldt sorgenvoll in die Zukunft.

Sicher ohne ihn müssen die Twisters am Wochenende zum Drittplatzierten nach Göttingen reisen. Danach wird sich wohl die Saison entscheiden, denn dann kommen mit Bramsche und Vechta zwei Teams nach Rendsburg, die direkt vor den Rendsburgern liegen. Hoffentlich ist bis dahin der ein oder andere Verletzte zurück beim Team.

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