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Das war nichts für schwache Nerven und ein echter Basketball Krimi. Im dritten Viertel führten die Twisters bereits mit 14 Punkten und hatten die Sensation schon fast sicher. Dann trafen die Gäste einige Dreier und gingen mit bis zu drei Punkten in Führung. Aber in der Schlussphase stand die Twisters Defense wie ein Bollwerk und sicherte so einen 83:81 (26:26, 45:46, 66:55) - Erfolg gegen die Neustadt Shooters.

Vor der Partie hatten wohl nur die kühnsten Optimisten auf die Rendsburger gesetzt. Zu stark präsentierte sich Neustadt in dieser Saison. Mit diesem Selbstbewusstsein starteten die Niedersachsen auch in die Partie. Fast jeder Distanzwurf fand in der Anfangsphase sein Ziel. Da aber auch die Twisters ihre Würfe trafen, entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch in der ersten Hälfte.

Insbesondere Center-Talent Scharif Said machte in den beiden ersten Vierteln wichtige Aktionen für sein Team. „Unsere Youngster haben hervorragend gespielt“, freute sich Homfeldt, „so konnte ich unserer Starting Five viele Verschnaufpausen gönnen. Davon haben wir in der Schlussphase profitiert“.

Als die Twisters dann im dritten Viertel auch noch die Hoheit beim Rebound erlangte, konnte sich das Team zwischenzeitlich auf 14 Punkte absetzen (66:52, 29 Spielminute). „Wir wollten das extrem schnelle Angriffsspiel von Neustadt stoppen. Das ist uns über das gesamte Spiel deutlich besser gelungen als noch im Hinspiel“, war Homfeldt sehr zufrieden ob der taktischen Umsetzung seines Team. Insbesondere Ben Becker, der „überragend verteidigt hat“, bekam ein großes Lob seines Coaches.

Trotzdem mussten die 313 Zuschauer am Ende noch mal zittern. Neustadt stellte mit vier verwandelten Dreipunktewürfen in vier aufeinanderfolgenden Angriffen unter Beweis, warum sie diese Saison zur Spitzengruppe der Liga gehören. Beim Stande von 71:74 (35. Spielminute) drohte das Spiel plötzlich wieder eine Heimniederlage.

Dank einer hervorragenden Defense und einem bärenstarken Duo um Jefferson (22 Punkte, 12 Assist, 8 Rebounds) und Paulius Sakinis (20 Punkte, 60% 2er , 11 Rebounds) gewannen die Twisters in den letzten Minuten noch mal die Oberhand und konnten so den vierten Saisonsieg feiern.

Damit konnten die Rendsburger wieder Anschluss an das Mittelfeld herstellen. Die nächsten Wochen haben ein vorentscheidenden Charakter. Die Gegner befinden sich im Mittelfeld der Liga knapp vor den Rendsburgern. Sollte das Homfeldt-Team an diese Leistung anknüpfen können, könnte man nach langer Zeit eventuell wieder die Abstiegsränge verlassen.

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