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Im letzten Spiel des Jahres ging es um extrem viel, denn die Twisters trafen nach einer Niederlagenserie auf den Tabellennachbarn Weser Baskets Bremen. Die Twisters waren jedoch gewappnet und zeigten sich hochkonzentriert. Gegen die ungewöhnlichen Verteidigungsvarianten der Bremer wurden nach schnellen Passstaffetten immer wieder einfache Abschlüsse in Korbnähe erspielt. Durch den 96:71 (23:20, 52:38, 80:52) Sieg sicherten sich die Twisters den Anschluss an das Mittelfeld, einen komfortablen Vorsprung vor den Bremern und das so langersehnte Erfolgserlebnis vor Weihnachten.

Beiden Teams war die Anspannung und der Druck ob der Bedeutung der Partie zunächst überhaupt nicht anzusehen. Über 400 Rendsburger Zuschauer sahen am Adventswochenende Bremer, die in den ersten Minuten extrem hochprozentig von außen (4 von 5 Dreiern) trafen und Rendsburger, die mit schnellen Pässen und gut herausgespielten Würfen aus der Nahdistanz dagegen hielten. So blieb das Spiel die ersten fünf Minuten ausgeglichen (10:14). „Eigentlich war ich auch schon mit den ersten Minuten zufrieden. Wir haben sofort Lösungen gegen die Zonenverteidigung gefunden. Die Verteidigung war ok, es fehlte in manchen Situationen lediglich noch die letzte Konsequenz“, so Homfeldt über den kurzweiligen Auftakt der Partie.

Als die Rendsburger dann auch in der Lage waren die Dreierschützen der Bremer etwas besser zu kontrollieren, übernahmen sie die Führung und konnte sich Punkt für Punkt absetzen. Insbesondere Rückkehrer Garrett Jefferson drückte dem Spiel im zweiten Viertel seinen Stempel auf. Immer wenn es nötig war schloss er selbst ab. Sonst konzentrierte sich der US-Guard vornehmlich darauf seine Mitspieler stärker zu machen und setzte diese immer wieder hervorragend in Szene (10 Assist).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Twisters dann noch mal den Druck erhöhen. So setzen sie sich zeitweise auf bis zu 32 Punkte Differenz ab. „Der Sieg war nicht nur für die Tabellensituation wichtig, sondern vor allem auch für den Kopf und das Selbstbewusstsein. Dabei ist die Art und Weise wie er zustande gekommen ist, natürlich besonders schön“, freute sich Homfeldt nach Spielende. „Zum Einen konnten wir das Spiel früh entscheiden und zum anderen haben wir dies über ein gutes Teamspiel und viel Kampf geschafft.“ Dies sah man auch an einem deutlich gewonnen Reboundduell (51:36). Hier tat sich insbesondere Routinier Yannick Pahl hervor, der neben einer hundertprozentigen Trefferquote auch noch neun Rebounds in 23 Spielminuten sichern konnte.

Trotzdem überwintern die Rendsburger auf einem Abstiegsplatz. Mit jetzt zwei Siegen liegen sie noch einen Sieg hinter Vechta und Bergedorf. Gegen die Hamburger spielen die Twisters gleich im ersten Spiel des neuen Jahres (11. Januar in Bergedorf). Eine Woche später trifft man dann zu Hause auf das andere Hamburger Team Eimsbüttel (Freitag, 17. Januar). Diese konnten etwas überraschend an diesem Wochenende die Tabellenführung übernehmen.

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