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Beim Comeback von Garrett Jefferson konnten die Twisters im vermutlich schwersten Spiel der Saison in Wolmirstedt den großen Favoriten lange „ärgern“. Bis zur Halbzeit können die Twisters das Spiel ausgeglichen gestalten. Dank eines bärenstarken Maximilian Rockmann konnte sich der Tabellenführer jedoch im dritten Viertel erstmals deutlicher absetzen (36:54, 25. Spielminute). Der ehemalige Bundesligaprofi konnte allein in der ersten Halbzeit 19 Punkte erzielen und war so hauptverantwortlich für den 72:91 (22:22, 35:42, 52:70) Sieg der Wolmirstedter.

„Am wichtigsten war, dass wir spielerisch erneut einen Schritt nach vorne gemacht haben“, freute sich Homfeldt, ob der Entwicklung der letzten Wochen. „Jefferson hat uns natürlich sehr geholfen, aber auch die anderen haben heute insbesondere in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt“.

Den größten Fortschritt sah man dabei im Rebound. Nachdem die Rendsburger bisher in jedem Spiel das Reboundduell verloren hatten, gelang der erste „Sieg“ in dieser so wichtigen Kategorie ausgerechnet gegen die extrem lange und kräftige Garde des Tabellenführers (42:40).

So konnten die Twisters bis zur Halbzeit sehr gut mithalten. Deutlich wurde es dann zu Beginn der zweiten Spielhälfte. „Wir sind leider das zweite Spielen in Folge emotionslos aus der Kabine gekommen“, monierte Homfeldt. So starteten die Sachsen-Anhaltiner mit einem 9:0 in den dritten Spielabschnitt. Erst nach einer Auszeit erholten sich das Team.

Dann spielten Twisters wieder auf Augenhöhe mit dem Meisterschaftsfavoriten und konnten die letzten 15 Minuten erneut ausgeglichen gestalten. Trotzdem war der Favorit nicht mehr in Gefahr zu bringen. „Dafür müssen wir unsere Leistung konstant über 40 Minuten abrufen und dürfen uns keine Aussetzer leisten“, so Homfeldt.

„Trotzdem hat die Leistung und auch das Ergebnis natürlich Mut gemacht, so dass wir mit etwas mehr Selbstbewusstsein in das Spiel gegen Bremen gehen können.“ Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn (Samstag, 19:15 Uhr) könnte man eine schwierige Hinrunde noch retten. „Wir hoffen, dass uns möglichst viele Zuschauer in diesem für uns so wichtigen Spiel besonders lautstark unterstützen werden“, baut Homfeldt auf den sechsten Mann.

 

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