Bereits nach fünf Minuten lagen die Rendsburger in Bramsche mit 4:15 zurück und nach 16 Minuten war das Spiel bei einer 32-Punkte Rückstand praktisch entschieden. Hoffnung kam danach auf. Endlich wurde im Angriff mit viel Selbstbewusstsein gespielt. Bis auf 14 Punkte kamen die Rendsburger noch mal ran. Dann war es allerdings der stark spielenden O’Sullivan, der mit zwei Dreiern für die endgültige Vorentscheidung sorgte und so Bramsche zu einem souveränen 102:78 Sieg führte.

Bramsche hatte sich zuletzt noch mal verstärkt und war so eine gute Klasse besser als die Twisters. Der Amerikaner wurde zu Saisonbeginn ausgetauscht und der neue inzwischen spielberechtigt. Auf dem Flügel verstärkte der Kroate Jure Boban ein in der Spitze eh schon sehr starkes Quartett an Profispielern. Diese legten dann auch gleich zu Beginn sehr aggressiv los. Die Twisters hingegen wirkten in der Anfangsphase lethargisch und waren in der Verteidigung immer einen Schritt zu spät. „Nach fünf Minuten hatten wir uns dann endlich gefangen, aber bis dahin hatte Bramsche dann auch Selbstbewusstsein Oberkante Unterlippe getankt“, so Homfeldt. Bis zur Pause warfen die Gastgeber mit überragenden Quote und trafen knapp ihrer 50% Dreier und 97% ihrer Freiwürfe. So hatten die Twisters dem Favoriten vor über 500 Zuschauern trotz jetzt besser werdender Verteidigung erst mal nichts entgegen zu setzen.

Dies änderte sich erst kurz vor der Halbzeit. Der Ball lief inzwischen flüssig im Angriff und insbesondere Perry und Sakinis trafen jetzt ebenfalls hochprozentig. „Ohne Parker war unsere Spielweise im Angriff natürlich eine ganz andere. Da mussten wir uns erstmal drauf einstellen“, so Homfeldt. Das klappte ab der 16 Minute (19:51) offenbar deutlich besser als zu Beginn des Spiels. Insgesamt 59 Punkte konnten die Twisters in den restlichen 24 Minuten erzielen. „Nachdem wir in den letzten Spielen an einer schwachen Trefferquote im Angriff gescheitert sind und die Verteidigung gut war, war es heute andersherum. Trotzdem bin ich stolz wie sich die Mannschaft wieder in das Spiel zurückgekämpft hat“, so Homfeldt. Bis auf 52:66 (26. Spielminute konnte sein Team noch mal verkürzen.

Da sich Bramsche an diesem Tag jedoch zu jederzeit außergewöhnlich stark, abgezockt und treffsicher zeigte, konnten sie das Spiel danach wieder deutlicher gestalten.

„In dieser Besetzung ohne Amerikaner und mit der Treffsicherheit von Bramsche war heute nicht viel mehr für uns drin. Unzufrieden war ich jedoch mit der Verteidigung und der Lethargie in den ersten Minuten“, war Homfeldt nach Spielende nur teilweise enttäuscht. Am kommenden Wochenende spielen die Twisters erneut auswärts (Vechta). Am 23.11. steht dann wieder ein Heimspiel (Hannover) an.

Bis dahin wollen die Twisters dann auch einen neuen Amerikaner präsentieren.

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