Im vierten Heimspiel kassieren die Rendsburger ihre zweite klare Heimniederlage in Serie. Auch aufgrund von wichtigen Ausfällen haben sie dem ASC Göttingen zunächst nur wenig entgegen zu setzen. Zwischenzeitlich liegen die jungen Rendsburger schon mit 37 Punkte zurück. Erst im letzten Viertel spielen die Twisters so, wie sie es eigentlich können und sorgen so noch mit 61:87 (15:20, 21:42, 36:66) für ein versöhnliches Ende.

Gegen den 2,11 m großen Amerikaner Husek (17 Punkte und 14 Rebounds in 23 Spielminuten) hatten die Rendsburger an diesem Tag kein Mittel. Durch den Ausfall von Rixen (fehlt schon die gesamte Saison) und dem zuletzt besten Twisters Spieler Paulius Sakinis (verletzte sich Mittwoch beim Training am Auge) fehlten den Rendsburgern die beiden besten Innenspieler, so dass der große Amerikaner in der Zone fast nach Belieben punkten konnte. Durch die beiden Ausfälle fehlten aber auch die beiden vermeintlich besten Rebounder. Kaum ein Fehlwurf landete bei den Rendsburgern, die dieses Duell in der ersten Halbzeit deutlich mit 16:31 verloren haben.

Da außerdem die Trefferquote von außen nicht stimmten und den jungen Rendsburgern zudem noch zahlreiche Ballverluste unterliefen wurde es schnell deutlich. „Göttingen hat heute überragend gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen“, zollte Homfeldt den amtierenden Vizemeister großen Respekt. „In der Bestbesetzung war heute für uns zu keiner Zeit ein Sieg im Bereich des machbaren. Enttäuscht bin ich allerdings von unserem Auftreten im zweiten Viertel. Da wollte wir es im Alleingang und mit Kopf durch die Wand erzwingen.“ Das hat dann in der zweiten Hälfte wieder besser geklappt. „Da hat die Mannschaft noch mal viel Moral bewiesen und trotz des deutlichen Rückstandes bis zur letzten Sekunden alles gegeben2, konnte Homfeldt am seinem Team auch noch was positives abgewinnen.

Die gute Nachricht ist, dass Sakinis vermutlich schon bei den kommenden wichtigen Spielen wieder dabei ist. Dann geht es gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Zuletzt hatten die Twisters ausschließlich gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gespielt. „Die Saison beginnt für uns jetzt noch mal neu“, so Homfeldt weiter. Am Samstag spielen die Twisters in Bramsche und eine Woche später in Vechta jeweils zwei mal gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel.

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