So viel Lob hatte Coach Homfeldt selten für sein Team nach einer Niederlage. Zunächst glänzte sein Team vor allem Im Angriff. Trotzdem deutete sich zwischendurch ein klarer Favoriten-Sieg der Aschersleben Tigers an. Ersatzgeschwächte Twisters lagen nach 25 Minuten bereits mit 46:66 zurück. Dann steigerte sich die Homfeldt Truppe in der Verteidigung und startete so eine furiose Aufholjagd, die leider nicht mit einem Sieg belohnt wurde. Die Gäste bewiesen in einer spannenden Schlussphase Nerven und konnten verdient mit 84:89 (26:27, 41:47, 60:71) die Punkte aus Rendsburg entführen.

Im ersten Viertel entwickelte sich ein wahres Offensiv-Feuerwerk. Trotz des Fehlens von den beiden Startern Henning Rixen und Kyle Parker spielte die Twisters im Angriff extrem stark. Von außen wurde hochprozentig getroffen und in der Zone war Paulius Sakinis von keinem seiner Gegenspieler zu stoppen. Dies änderte sich erst in der 18. Minute (39:38) als der Litauer etwas unglücklich sein drittes persönliches Foul kassierte und so vorerst auf die Bank beordert wurde Gleichzeitig fielen die Dreipunktewürfe jetzt nicht mehr, so dass sich die Gäste bis zur Halbzeit auf sieben Punkte absetzen konnten. „Wir haben in der ersten Halbzeit im Angriff hervorragend gespielt, es aber verpasst uns mit einer guten Verteidigung dafür auch zu belohnen“, kritisierte Homfeldt sein Team in der Halbzeitpause lautstark.

Nach 25 Minuten schien das Spiel dann entschieden. Der Meisterschaftsmitfavorit Aschersleben Tigers konnten sich jetzt dank ebenfalls starker Trefferquoten aus der Distanz einen 20 Punkte Vorsprung erspielen.

Dann allerdings bewiesen die Rendsburger Moral. Mit viel Kampf und einer jetzt endlich hervorragenden Verteidigung konnten sich die Twisters wieder heran kämpfen. 362 lautstarke peitschten die Twisters zu einer furiosen Aufholjagd und brachten den klaren Favoriten so noch mal ins Schwitzen. Leider reichte es am Ende jedoch nicht mehr ganz
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Coach Homfeldt war dennoch sehr zufrieden. „Wir haben in unserer Entwicklung wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Im Angriff haben wir hervorragend gespielt. Insbesondere wenn man bedenkt, wer alles heute bei uns gefehlt hat. Ab der 25. Spielminute haben wir dann auch in der Verteidigung unser bisher beste Leistung gebracht. Besonders stolz bin ich aber, dass das Team nie aufgegeben hat. Das zeigt wie viel Charakter in der Mannschaft steckt“, so Homfeldt.


Am 4. Spieltag reisen die Twisters nach Neustadt und wollen dort dann hoffentlich wieder in einer besseren Besetzung um Punkte kämpfen, ehe schon am 19.10. mit Stade erneut eines der Spitzenteams nach Rendsburg kommt.

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