Ein Sieg und eine Niederlage stehen zur Zeit zu Buche. Der dritte Akt folgt am Samstag gegen den Meisterschaftsfavoriten Aschersleben Tigers (19:15 Uhr, Herderschule). Nach dem Erfolg gegen Bergedorf am ersten Spieltag folgte am Tag der Deutschen Einheit eine Niederlage gegen ETV Hamburg. Die Gastgeber wirkten deutliche eingespielter als die Rendsburger and konnten letztlich klar mit 72:94 (18:23, 34:49, 52:69) gewinnen.

Mit dem ersten Viertel war Coach Homfeldt noch zufrieden. Trotz des 20:23 Rückstandes nach 11 Spielminuten zeigte sein Team eine engagierte Leistung und konnte die Partie zunächst ausgeglichen gestalten. Dabei nutzte Homfeldt die ersten Minuten um viel zu rotieren und so auch den potenziellen Startern viele Pausen zu gönnen.

Zu Beginn des zweiten Viertels starteten die Gastgeber dann allerdings mit einem 14:2 Lauf von dem sich die Rendsburger nie wirklich erholen konnten. „ETV konnte fast den ganzen Kader beisammen halten und ist dadurch deutlich eingespielter als wir. Das hat man heute leider immer wieder gesehen“, so Homfeldt. Dazu kamen mit Rixen und Parker zwei schwerwiegende Ausfälle zu der eh schon langen Verletztenliste.

Der einzige Moment an dem die Rendsburger mal die Chance hatten, das Spiel eventuell zu kippen, war am Ende des dritten Viertels. Mit viel Einsatz und wechselnden Verteidigungen konnten die Rendsburger auf 50:61 verkürzen. Dann antworteten aber die beiden erfahrenen Lyles und Uzkuraitis jeweils mit einem Dreipunktewurf, so dass der Rückstand danach wieder 17 Punkte betrug.

Um die englische Woche mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen noch positiv abzuschließen brauchen die Rendsburger am Samstag einen Sieg gegen einen der Titelfavoriten. Die Aschersleben Tigers haben sich im Sommer wieder erheblich verstärkt und konnten die hohen Ansprüche gleich mit zwei Siegen zu Saisonbeginn untermauern. Der Sieg beim direkten Konkurrenten Göttingen ist sogar besonders hoch zu bewerten.

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