Eine Generalprobe muss bekanntlich schief gehen, damit dann bei der Premiere alles klappt. Zumindest der Start im letzten Vorbereitungsspiel gegen Kronshagen ging schon mal mächtig in die Hose. Danach aber steigerten sich die Twisters von Minute zu Minute. Ab dem zweiten Viertel zeigte das Team von Bjarne Homfeldt eine gute Leistung und konnte sich bis zur Halbzeit deutlich auf 51:32 absetzen. Im dritten Viertel wurde den klassentieferen Kronshagenern dann endgültig der Zahn gezogen und man konnte am Ende dann doch einen deutlichen 108:52 Sieg verbuchen.

In den ersten Minuten stellte Coach Homfeldt jedoch erst mal einen neuen Rekord für schnell genommene Auszeiten auf. Gleich in der ersten Minute nutzte er seine erste Auszeit, da er mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden war und gerade mal eine Minute später auch schon die zweite, da es immer noch nicht nach seinen Vorstellungen lief. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste aus Kronshagen mit 6:11.

„Im Angriff konnte man sich danach zwar steigern, insbesondere Big Man Paulius Sakinis wurde immer wieder gefunden, traf hochprozentig und war von keinem seiner Gegenspieler zu halten. In der Verteidigung ließ man die Kronshagener aber immer noch zu häufig und zu leicht zum Korb ziehen (27:24 nach zehn Spielminuten). Das wurde dann erst im zweiten Viertel besser. Zwar spielte die Twisters noch etwas unkonstant, aber in Phasen gelang es dem neuformierten Team schon deutlich zu zeigen was in ihm steckt. Deutlich konzentrierter und druckvoller in der Verteidigung kamen die Twisters zu zahlreichen Ballgewinnen und danach wurde extrem schnell und kompromisslos nach vorne gespielt.

Eine weitere Leistungssteigerung sahen die über 350 Zuschauer dann im dritten und vierten Viertel. Nur noch insgesamt 20 Punkte gestatteten die Rendsburger ihren Gästen in der kompletten zweiten Spielhälfte. Gleichzeitig wurde extrem schnell und geradlinig nach vorne gespielt, so dass man immer wieder mit Schnellangriffen punkten konnte. Aber Offensiv hatten die Twisters generell nicht so viel Probleme zu hochprozentigen Würfen zu kommen, so dass auch in der zweiten Halbzeit über 50 Punkte erzielt werden konnte und letztlich dann doch eine gelungene Generalprobe gelang.

„Bei uns hat sicher noch nicht alles geklappt, aber wir konnten uns im Laufe des Spiels immer weiter steigern. Außerdem haben wir immer wieder aufblitzen lassen, wozu wir in den nächsten Wochen noch in der Lage sein werden“, war Coach Homfeldt trotz des schwachen Starts am Ende durchaus zufrieden. Ärgerlich sind hingegen die Verletzungen. Mit Henning Rixen, Patrick Sopha und Ben Becker fehlten drei Leistungsträger schon zu Spielbeginn. Dazu kommen noch die beiden Langzeitverletzten Menges und Mau, sowie die beiden Jugendspieler Wulfes und Schlegel. Während des Spiels trug sich dann leider auch noch Said auf der langen Liste ein. „So viele Verletzte sind insbesondere zu Saisonbeginn extrem ungewöhnlich, aber jammern hilft nicht und wir müssen aus der Situation das beste machen. Eventuell ist ja auch der eine oder andere schon zum Saisonauftakt wieder fit“, so Homfeldt weiter.Dieser findet am kommenden Samstag (19:15 Uhr) gegen Bergedorf erneut in Rendsburg statt.

Die nächsten Heimspiele:
28.09.2019 19:15 Uhr Rendsburg Twisters vs TSG Bergedorf
5.10.2019 19:15 Uhr Rendsburg Twisters vs Aschersleben Tigers
19.10.2019 19:15 Uhr Rendsburg Twisters vs VFL Stade

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