Längst ist sicher, dass die Twisters wieder zu den positiven Überraschungen der Saison zählen werden. Obwohl diese Saison so viele Teams wie nie zuvor in der Liga sind und damit auch eine Rekordanzahl an Teams absteigen werden, haben die Rendsburger den Klassenerhalt erneut frühzeitig in trockene Tücher gepackt. Stattdessen hat das Homfeldt-Team sogar noch Chancen im Kampf David gegen Goliath den dritten Platz anzugreifen.

Dafür bräuchten die jungen Rendsburger am Samstag (19:15 Uhr, Herderschule) einen Überraschungserfolg gegen den ehemaligen Meisterschaftsfavoriten Nummer eins Baskets Wolmirstedt. Noch vor sieben Wochen schauten die Sachsen-Anhaltiner mit einem komfortablen Vorsprung auf die Liga herab. Seitdem befindet sich das Starensemble in einer tiefen Krise. Sechs Niederlagen in Serie bedeuten den Absturz auf Platz drei.

Theoretisch könnten diesen jetzt sogar noch die Twisters erreichen. Dafür müsste allerdings deutlich gewonnen werden. „Für uns geht es in erster Linie darum, den vierten Platz nach unten abzusichern. Dafür müssen wir ab jetzt vermutlich jedes Spiel gewinnen“, so Homfeldt. Dies wäre gleichzeitig die beste Rendsburger Platzierung aller Zeiten. „Es ist schon verrückt, dass wir jetzt wieder nur zwei Siege und einen Platz hinter Wolmirstedt liegen“, ist Homfeldt begeistert von der Entwicklung seines Teams.

Wolmirstedt hat vor der Saison nicht nur den letztjährigen Rendsburger Topscorer Garrett Jefferson verpflichtet, sondern ihm gleich einen Kader beiseite gestellt, in dem fast jeder Spieler letzte Saison noch in der 2. Bundesliga gespielt hat. Auf der Bank sitzt mit Ralf Rehberger zudem ein sehr renommierter Trainer, der schon Deutscher Meister und Pokalsieger geworden ist.

Homfeldt hofft, dass für dieses Spitzenspiel ein Großteil seines Teams wieder fit wird. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter Patrick Sopha (krank), Julian Pesava und Lennard Willer (beide verletzt).

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