Infos per Klick aud das Bild

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Twisters. Zunächst konnte am Samstag beim Bundesliganachwuchs von Alba Berlin mit 81:86 (23:22, 44:40, 56:65) gewonnen werden. Gerade mal 24 Stunden später standen die Rendsburger dann im Landespokalfinale und konnten dieses zum siebten Mal in Serie gewinnen.

In Berlin starteten die Twisters gegen den Tabellenletzten schwer in die Partie. Alba hingegen verwandelte schon in ersten Minuten ihre Distanzwürfe erstaunlich hochprozentig. Zahlreiche Dreipunktewürfe landeten im Rendsburger Korb, so dass die Gastgeber zur Halbzeit mit 44:40 führten. Über das gesamte Spiel konnte das junge Berliner Team 19 (!) Dreipunktewürfe mit einer überragenden Quote von über 50% versenken. „Wir hatten Probleme die Schnellangriffe zu verteidigen, so kamen diese immer wieder zu offenen Würfen. Außerdem hatten wir ungewohnt viele Problem beim Rebound“, so ein kritischer Coach Homfeldt.

Nach der Pause konnten sich sein Team jedoch in beiden Bereichen erheblich steigern. Mit einem 15:0 Lauf konnten sich die Twisters Mitte des dritten Viertels erstmals deutlich absetzen.

Leider verletzte sich in dieser Phase Julian Pesava am Arm und gesellte sich zu einer langen Liste fehlender Aufbauspieler. Sopha, Hillner (beide krank) fehlten genauso wie die auf den U18 Norddeutschen Meisterschaften spielenden Alexander Mau, Gbenga Hansen und Daniel Merz. Auch der verletzt ins Spiel gegangene Lennard Willer musste seinen Versuch nach nur vier Spielminuten abbrechen, so dass einzig Jakob Menges als Aufbauspieler übrig blieb. „Die Jungs, die heute da waren, haben jeder ihren Job fantastisch gemacht“, freute sich Homfeldt, „in der Besetzung war dies gegen die immer stärker werdende Berliner eine wahre Mammutaufgabe“. Einige Minuten später kam ein „einarmiger“ Pesava wieder zurück auf das Feld, biss auf die Zähne und half seinem Team so den Vorsprung ins Ziel zu bringen.

 

Weniger als 24 Stunden später ging es bereits weiter. Zu siebten Mal in Serie standen die Rendsburger im Pokalfinale und konnten dieses mit 110:64 erstaunlich souverän gegen die Bargteheide Bees (2. Regionalliga) gewinnen. „Bei der langen Ausfallliste auf den Außenpositionen (Anmerkung: Pesava konnte aufgrund seiner Verletzung vom Vortag nicht spielen. Dafür konnte Hillner wieder), hatte ich mit einer deutlich schwereren Aufgabe gerechnet“, so Homfeldt. Aber die gesunden Twisters Spieler blieben zu jeder Zeit Herr im Haus. Bereits nach neun Spielminuten schien das Spiel beim Stand von 33:4 entschieden. Homfeldt gönnte fortan insbesondere den Jugendspielern fiel Spielzeit, die den Vorsprung weiter ausbauen konnten.

Weiter geht es am Samstag mit einem Spitzenspiel. Ausgerechnet gegen den Tabellendritten muss der vierte Platz verteidigt werden, denn durch die gleichzeitige Niederlage von Stade sind die Twisters wieder auf eben diesen geklettert. Um 19:15 Uhr kommt Wolmirstedt mit unserem ehemaligen Spieler Garrett Jefferson in die Herderhalle.

Statistiken vs Alba:

Basketball-Club Rendsburg e. V. | Rendsburg Twisters
Gravensteiner Weg 20
24768 Rendsburg
Impressum