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„Das war Werbung für den Basketball“, freute sich Präsidentin Antje Mevius zusammen mit ca. 400 begeisterten Zuschauern über den ersten Erfolg der Twisters gegen ein Team aus der Spitzengruppe. Nach einem großen Kampf und sehenswerten Spielzügen gewinnen die Rendsburger mit 92:81 (25:16, 43:40, 66:62) gegen den ASC 1846 Göttingen. Mit fünf Heimsiegen in Serie klettern die Twisters auf Platz vier und schnuppern jetzt selbst an den vordersten Plätzen.

Gleich zu Beginn des Spiels starteten die Mannen von Coach Homfeldt furios: „Die Jungs haben die Vorgaben in der Verteidigung hervorragend umgesetzt“. So kam Göttingen kaum zu guten Abschlüssen. Nach vier Minuten rieben sich die Zuschauer ob des Ergebnisses von 13:2 etwas verwundert die Augen.

Im zweiten Spielabschnitt bewies Göttingen dann, warum sie zurecht so weit oben in der Tabelle stehen. In der Verteidigung spielten die Gäste fortan deutlicher aggressiver und im Angriff fielen plötzlich selbst schwierigste Würfe. Insbesondere Jorge Schmidt sorgte mit seinen Dreipunktewürfen dafür, dass der Rendsburger Vorsprung zur Pause auf 43:40 schmolz.

Angeführt vom extrem effektiven Cumpstone (insgesamt 30 Punkte bei einer Wurfquote von 63%) spielten die Rendsburger dann nach der Halbzeit ihr „bestes Viertel“ der gesamten Saison, so Coach Homfeldt. Auch eine Zonenverteidigung konnte die Gastgeber in ihrem Spielfluss nicht stoppen. Scharfschütze Hillner und erneut Cumpstone beendeten auch diesen Versuch der Göttinger durch je zwei verwandelte Dreipunktewürfe.

Mit einer knappen 66:62 Führung ging es für die Twisters ins letzte Viertel. Die Schiedsrichter hatten zunehmend Probleme die Kontrolle über dieses Spiel zu behalten. Beide Teams spielten jetzt extrem kampfbetont und es wurde immer hitziger. Vorteile hatten die Rendsburger jedoch beim Rebound. Insbesondere Christopher Geist räumte unter den Körben mächtig auf und sicherte sich insgesamt 17 Rebounds. So konnten sich die Rendsburger langsam absetzen. Vier Minuten vor Schluss war es Pesava mit einem Dreier zum 82:73, der für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Die Rendsburger verteidigten die letzten Minuten sehr druckvoll und konnten so mit einem 8 Punkte Vorsprung in die letzten Sekunden gehen. Mit der Schlusssirene traf Pesava unter stehenden Ovationen erneut einen Dreier und sorgte so dafür, dass die 11-Punkte Hinspiel-Niederlage egalisiert wurde.

Am kommenden Wochenende müssen die Rendsburger in Bergedorf (19.01.) antreten. Danach kommt Stade, die zuletzt mit einem Erfolg gegen den Tabellenführer für Aufsehen sorgten und selbigen vom Thron stießen, nach Rendsburg (26.01.).

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