Hallo Lea, vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Wir wollen hier gerne einen kleinen Rückblick, einen derzeitigen Ist-Stand und einen Ausblick auf die Zukunft werfen und fangen mal mit der Vergangenheit an. Welche wesentlichen Veränderungen gab es vor der letzten Saison im Kader der Suns und wie haben sich diese auf die sportliche Entwicklung ausgewirkt?

Lea Schleth: Da Fenja, Vici, Thalla und Elisa alle den Verein gewechselt haben und Marlene wegen ihres Auslandsaufenthaltes nur sehr wenige Spiele dabei sein konnte, waren unsere vorherigen Leistungsträger nicht mehr dabei und es fehlten ohne Marlene, Thalla, und Elisa auch die bisherigen Scorer. So kam es zu einer kompletten Umstellung und wir haben viele Youngster (Lara, Rieke, Cathi und Charly) in unser Team aufgenommen und brauchten Zeit, um uns neu aufeinander einzustellen. Die Vier hatten in der Saison zuvor schon Damenoberliga gespielt, aber das war ja dennoch ein deutlicher Unterschied zur Regionalliga. Da fehlte einfach die Erfahrung, deswegen mussten sie erstmal reinwachsen, was im Laufe der Saison auch immer besser funktionierte. Dennoch war das erste Spiel in dieser komplett neuen Besetzung eine riesengroße Herausforderung und wir haben deutlich verloren.

Sieben U16-, drei U18, zwei U20-Spielerinnen und zwei „alte Hasen“, das war die Aufstellung der Nachwuchssuns in der abgelaufenen Saison in der Damenoberliga. Vor Saisonbeginn hatte die Vereinsführung sich Gedanken gemacht, wie man die talentierten Spielerinnen fördern konnte und sich gegen die Meldung in der u18 und für den Start in der Damenoberliga entschieden und das mit Erfolg, denn zur großen Überraschung aller konnte prompt der Landesmeistertitel gewonnen werden.

Wir haben viel erlebt,
’ne Geschichte, die uns ewig bleibt.
Und haben viel gesehen,
dass es gut für hundert Leben reicht.
Ohne unser gestern würd’ ich mich heut nicht so auf morgen freuen.
Ist es nicht das, was zählt?

Eine Zeit,
die gut für hundert Leben reicht.

(„Hundert Leben“ von Johannes Oerding)

Nachdem die Qualifikationsrunde abgeschlossen ist haben wir die Pause endlich beendet. Der erste Gegner war uns aber sehr vertraut. So mussten die 2. Damen bereits in der Vorrunde gegen die Damen aus Flensburg antreten. Zwei Spiele, die hart umkämpft waren. Diesmal hatten wir uns aber mehr vorgenommen.

… warten auf die anderen Gruppenergebnisse. Die Rendsburgerinnen haben von allen Teams als erstes die Spiele beendet. Bis zum 10.12. gehen die Vorrunden noch und danach stehen die Teilnehmer in den Ligen fest.

...das Vorrundenziel zu erreichen!
Nachdem Flensburg unser Heimspiel eine Woche zuvor sehr kurzfristig abgesagt hatte, fuhren wir am 05.11.2017 abends zum Auswärtsspiel nach Flensburg. Dieses sollte das 1. Spiel von insgesamt dreien in 8 Tagen werden. Eine ungewöhnliche hohe Belastung für die 2. Damen.Allerdings hatten wir auch keine Alternative und mussten das Heimspiel am 11.11. kurzfristig zwischenschieben. Aber der Reihe nach!

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