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Fünf Spiele, Fünf Siege. Perfektion heißt das Ziel für die weibliche U18 Mannschaft und mit nur noch 3 Spielen übrig in der Saison, scheint dieses Ziel zum greifen nah zu sein.
Am Sonntag spielten die jungen Damen das letzte Spiel des Jahres in Flensburg, wo sie Vielfältigkeit und Tiefe zeigten, die noch vor Anfang der Saison in Frage gestellt wurde: Denn es war nicht klar, wie groß die Lücke, die durch die Abreise von Elisa Mevius (PG) und Lycka Albers (PG), die letzte Saison beide in der 2. Regionalliga viel Erfahrung sammeln konnten, sein würde.

Jedoch waren die beiden Leistungsträgerinnen zum Glück nicht die einzigen mit Erfahrung auf dem Niveau: Charly Brodmeier (PG), Rieke Stoffers (C), und Lara Rossol (SF/PF) haben alle jeweils in der letzten Saison in der 2. Regionalliga gespielt und würden dieses Jahr in der U18 eine noch größere Rolle spielen. Dazu kommen wichtige Rollenspielerinnen, wie Cathi Peters (SG/SF) aus Flensburg, Alina Zeruhn (SF/PF), und Zwillinge Lena und Amelie Piper (SG).
Der größte Bestandteil der Mannschaft kommt allerdings aus jüngeren Jahrgängen: Zahlreiche U16-Spielerinnen, und eine U14-Spielerin bilden die Tiefe, die notwendig ist, um Meisterschaften zu gewinnen. Aufbauspielerin Helena Schröder ist wohl die größte Überraschung in der Mannschaft: Mit 13 Jahren ist sie die jüngste Spielerin in der Oberliga, und etablierte sich durch die Abwesenheit von Elisa und Lycka als sehr wichtiges Bestandteil dieser Mannschaft. Aus der U16 besetzen Janina Roggensack, Dominika Dabrowski, und Lavinia Enick die Flügelposition und stellen sich genauso als wichtige Rollenspielerinnen dar.
Bereits im 3. Saisonspiel wurde die Mannschaft mit den ersten Herausforderungen konfrontiert: Als Charly Brodmeier in Lübeck umgeknickt ist, stellte sich die kurzfristige Rückkehr von Lycka Albers als immens notwendig dar: Da Schröder durch ein U14-Spiel verhindert war, mangelte Tiefe in der Aufbauposition. Jedoch wurde die Führung durch die Dominanz von Rieke Stoffers und eine hervorragende defensive Präsenz der Rendsburger Flügel nie in Frage gestellt, und das Spiel konnte mit Abstand gewonnen werden.
Obwohl die Verletzung einer Leistungsträgerin vorerst für Probleme gesorgt hatte, wurden dadurch andere Spielerinnen in eine größere Rolle gezwungen und zeigten immense Entwicklung in der Zeit. Trotz ihrer langen Abwesenheit vom Training erhielt die Rückkehr von Albers die Intensität auf dem Feld; dazu zeigten im Spiel gegen Flensburg am letzten Sonntag Flügelspielerinnen Dominika Dabrowski und Lavinia Enick ihr Playmaking, welches die Last von Albers und Stoffers von den Schultern nahm, und in Kopplung mit beispielhafter Team-Defense für einen haushohen Sieg sorgen konnte.
Mit der Hinrunde schon hinter sich, und ein Spiel in der Rückrunde bereits gewonnen, steht nur noch wenig im Weg von den Junior Suns und einer perfekten Saison. Erst am 26. Tag des nächsten Jahres geht es für sie weiter, mit einem Auswärtsspiel gegen Kieler TB.

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