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Die Niederlagenserie  der Baltic-Sea-Lions, eine Kooperation des BBC Rendsburg und des TSV Kronshagen, reißt nicht ab. Nach der 65:95 Heimniederlage gegen Phönix Hagen Youngsters kam es für die Ostsee-Löwen im Rückspiel mit einer 56:114 (12:24/27:57/35:86) Niederlage  knüppeldick. Das war in der Hauptrunde - Gruppe eins - die bislang höchste Niederlage des Teams um Trainer Henning Ruge. Damit sind die Ostsee-Löwen als einzige Mannschaft in der Hauptrunde sieglos und bleiben Tabellenletzter.

"Wir hatten uns viel vorgenommen. So wollten wir stark pressen. Das ist nur phasenweise gelungen. Sobald uns das nicht gelang, hat Hagen das konsequent genutzt und sich hier jeweils entscheidend absetzen können", meinte Teambetreuer Ove Krüger.
Das aber allein war nicht spielentscheidend. Die Zahl der Ballverluste in den Reihen der Ostsee-Löwen war einfach zu hoch. Das nutzten die Gastgeber zu Schnellangriffen mit einfachen Punkten. Dabei zeichnete sich besonders Luka Zajic aus. Er brachte es auf 28 Punkte. Ihn aus dem Spiel zu nehmen. gelang in keiner Phase des Spiels.

Die Ostsee-Löwen scheiteren aber auch an einer unzureichenden Wurfausbeute. Dabei konnten gute Wurfpositionen oft nicht genutzt werden. Es kam aber auch Wurfpech hinzu.  Die Wurfausbeute  lag in den ersten drei Vierteln bei 18 Prozent. Am Ende erhöhten die Ostsee-Löwen  diesen Wert auf 31 Prozent. Doch da war das Spiel längst gegen die Schleswig-Holsteiner gelaufen. Das aber lag auch daran, dass die Gastgeber nicht mehr voll bei der Sache waren. So verloren die Ostsee-Löwen das Schlussviertel nur mit 21:28. In den anderen Viertel reichte diese Spanne von 12 - bis 21 Punkte.

"21 Punkte sind ein guter Wert, 28 Gegenpunkte hingegen natürlich zu viel", meinte Ove Krüger. Negativ machte sich auch bemerkbar, dass die sonstigen Top-Scorer Toni Kiwitt und Chidera Azodiro nicht an ihr sonstiges Leistungsvermögen anknüpfen konnten. Einzig Luis Messerschmidt, noch nicht lange bei den Ostsee-Löwen, spielte mutig. Das aber reichte am Ende nicht, um einen zweifellos starken Gegner erfolgreich Paroli bieten zu können. Auffallend auch Morten Philipp mit 16 Punkten, davon 4 Dreier.

Baltic Sea Lions: Wings (4), Philipp (16/4 x 3), Grünau, Barski, Krüger (8/1 x 3), Azodiro (5), Worthmann, Kiwitt (3), Paulsen (5/1 x 3), Dumke (6), Messerschmidt (9)

Am kommenden Sonntag geht es zum noch ungeschlagenen Tabellenführer Young Rasta Dragons.

R. Müller - Landeszeitung

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