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43:128 Niederlage – Die Hauptrunde der männlichen U 16 der Jugend-Basketball-Bundesliga scheint für die Baltic-Sea-Lions, eine Kooperation des BBC Rendsburg und des TSV Kronshagen, deutlich eine Nummer zu groß. Nach der 65:95 Premieren-Heimniederlage in dieser Spielrunde gegen Phönix Hagen gab es gegen Young Rasta Dragons in einem weiteren Heimspiel überhaupt nichts zu holen. Mit 43:128 (7:25/16:58/24:92) fiel die Niederlage schon sehr ernüchternd aus. „Der Gegner war einfach zu stark“, brachte es Trainer Henning Ruge kurz auf den Punkt. Die Hoffnung, aus dem Spiel gegen Hagen etwas mitgenommen zu haben, erfüllte sich nicht. „Das haben die Dragons nicht zu gelassen“, meinte Teambetreuer Ove Krüger. Nach dieser Niederlage sind die Ostsee-Löwen nunmehr Tabellenletzter. 

Die „Drachen“ „erlegten“ die Ostsee-Löwen nahezu mühelos. Sie waren spielerisch stark, im Angriffswirbel ging die Abwehr unter und war dem druckvollen Spiel der Gäste nicht gewachsen. Das war auch auf eine körperliche Überlegenheit der „Drachen“ zurückzuführen. „Körperlich erweckte der Gegner den Eindruck einer U 19 Mannschaft. Er war sehr athletisch und diese Überlegenheit wurde gegen uns gnadenlos ausgespielt“, befand Ove Krüger.

Allein die U16 Nationalspieler Justin Oneyejiaka (29 Punkte) und Kilian Brockhoff (16) sowie der Litauer Emilijus Peleda (26) spielten ihre ganze Klasse immer wieder aus. Solch herausragende Spieler gab es in den Reihen der Gastgeber nicht. Nur Anton Krüger punktete zweistellig. Zu wenig, um gegen diesen Gegner etwas auszurichten.

Die Überlegenheit der "Drachen" dokumentiert auch die Tatsache, dass die Ostsee-Löwen erst beim Stande von 10:51 (18.) zu ihren ersten Punkten aus dem Spiel heraus kamen. Zuvor waren sie nur durch Freiwürfe erfolgreich. Selbst Auszeiten, von Trainer Henning Ruge gezogen, um den Gegner aus dem Spielfluss zu bringen, bewirkten nichts. Die "Drachen" kamen immer wieder schnell ins Rollen.

Ein kleines Erfolgserlebnis gab es dennoch, denn im Schlussviertel holten die Ostsee-Löwen 19 Punkte. Eigentlich keine schlechte Trefferquote. Doch wenn dem Gegner dann 36 Punkte gelingen, ist das natürlich zu wenig. In diesem Viertel setzte Trainer Ruge auch Spieler des jüngeren Jahrganges ein, um ihnen Spielpraxis zu geben.

"Mit den zuletzt erzielten Ergebnissen müssen wir leben. Mal sehen was jetzt im nächsten Heimspiel in der Herderhalle  am Sonntag um 13 Uhr gegen Metro Young Stars geht", setzt Ove Krüger auf ein anderes Spiel der Mannschaft. Die Metro Young Stars  haben  gegen die Hamburg Towers mit 61:76 verloren. Die Ostsee-Löwen gegen Hamburg  jedoch mit 82:64 gewonnen. Doch solche Quervergleiche hinken oft. Für die Ostsee-Löwen ist das aber dennoch  ein Hoffnungsschimmer.

Baltic-Sea-Lions:  Krüger (10), Kiwitt (7/1 x 3), Paulsen (7/ 1x 3), Azodiro (6), Wulf (4), Worthmann (3) Wings (2), Dumke (2), Lohse (2), Philipp, Grünau

Text R. Müller - Landeszeitung

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