Die Baltic Sea Lions haben im letzten Spiel der Vorrunde in der männlichen U 16 der Jugend-Basketball-Bundesliga ihre Tabellenführung verteidigt. Das gelang mit einerm 79:70 (18:19/34:39/50:53) gegen den Bramfelder SV. Für die Gastgeber war es der zweite Sieg im dritten Heimspiel. Damit ist das Team für die Hauptrunde, die ab 23./24. November ausgetragen wird, qualifiziert. Das ist bisher noch keinem Team der Baltic Sea Lions bzw. den Junior Twisters Rendsburg seit Gründung der Jugend-Basketball-Bundesliga im Jahre 2008 gelungen.

Schon das Ergebnis verrät – der Bramfelder SV war ein zäher Gegner. „Das war heute ein ganz wertvoller Sieg. Die Mannschaft hat viel Charakter gezeigt. Es ist ihr gelungen,  nach den Rückständen immer wieder ins Spiel zu kommen und am Ende die Begegnung noch für sich zu entscheiden“, gab es viel Lob von Trainer „Henner“ Ruge.

Das die Ostsee-Löwen zurücklagen, war nur im ersten Spiel gegen Rostock Seawolves Youngsters der Fall. In allen anderen Spielen gaben sie stets den Takt vor. Gegen den Bramfelder SV wollte das anfangs nicht so recht gelingen. Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe. Im ersten Viertel konnte sich keine Mannschaft mit mehr als drei Punkten absetzen. Zur Pause führte Bramfeld mit 39:34. „Da war klar, dass wir es mit einem ganz hartnäckigen Gegner zu tun haben“, meinte Teammanager Ove Krüger. Selbst als die Gastgeber nach 13 Minuten ein 28:19 herausspielten, ließ sich Bramfeld nicht abschütteln. Ein 14:2 Lauf der Gäste war schon bemerkenswert. Einzig Chidera Azodiro hielt die Ostsee-Löwen im Spiel. Den Lauf der Bramfelder zu unterbinden, gelang auch durch Spielerwechsel nicht.

Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Ostsee-Löwen besser ins Spiel und konnten mit schnellen Spielzügen punkten. Nach 27 Minuten hieß es 50:49 für das Team von Trainer „Henner“ Ruge. Das war vor allen Dingen ein Verdienst von Center Laurenz Wulf. Doch die Gäste erwiesen sich weiter als unbequemer Gegner und führten nach dem dritten Viertel mit 53:50.

Im Schlussviertel hatten die Ostsee-Löwen endgültig ihren Spielrhythmus  gefunden. 56:55 Führung nach 34 Minuten. Diese Führung konnte auf 70:61 ausgebaut werden (37.). Dafür stand besonders Mattis Paulsen. Im Schlussviertel gelangen ihm acht seiner insgesamt zwölf Punkte. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen, davon erholte sich Bramfeld in diesem spannenden Spiel nicht mehr, so dass am Ende ein 79:70 auf der Anzeigetafel der Herderhalle aufleuchtete.

Baltic-Sea-Lions: Azodiro (15), Paulsen (12), Philipp (10/1 x 3), Krüger (12), Kiwitt (9/1 x 3), Wulf (9), Worthmann (4), Lohse (6), Barski (2), Messerschmidt, Dumke

Text: Rüdiger Müller - Landeszeitung

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