Die Ostsee-Löwen haben sich mit einem 82:73 (22:11/43:36/64:53) Heimsieg gegen den SC Rist Wedel gut aus der Relegationsrunde 1 für die Jugend-Basketball-Bundesliga verabschiedet und nehmen zugleich ein gutes Gefühl mit in die Play-down-Runde, die sie am 10. März gegen MBC Jungwölfe Weißenfels führt. Das sind dann Spiele - es wird nach dem Modus best of three gespielt - die letztendlich über den Klassenerhalt entscheiden. Die Ostsee-Löwen müssen zunächst auswärts antreten.

„Das war eine gute Mannschaftsleistung. Vor allen Dingen haben wir deutlich besser getroffen als im letzten Spiel“, freute sich Trainer Antje Mevius über die Treffsicherheit ihres Teams. So gab es mit Jakob Weczerek, Tim Schlegel, Chidera Azodiro, Toni Kiwitt und Jonas Haller gleich fünf Spieler, die zweistellig punkteten. Das machte einen Anteil von fast 90 Prozent der gesamten Wurfausbeute der Mannschaft aus. „So kann man dann auch Spiele gewinnen“, meinte Mevius weiterhin. Erfreulich auch die Trefferquote bei den Zweiern. Sie lag bei 68 Prozent.
Doch die Ostsee-Löwen warteten auch mit einer guten Dreier-Quote auf (40 Prozent). „Das ist schon stark“, war Antje auch hier zufrieden, zumal es lange her ist, dass ihr Team mit eine solche Treffersicherheit bei Dreiern ablieferte. Auch Rist überzeugte mit einer ganz starken Dreier-Quote von 61 Prozent. Das aber allein reichte nicht zum Sieg.
Die Ostsee-Löwen legten einen guten Start hin (11:5 nach fünf Minuten) und konnten diesen auf 22:11 nach dem ersten Viertel ausbauen. Diesen Vorsprung jagten die Gäste durch Dreier von den Außenpositionen den Gastgebern fast ab.
Das zweite Viertel ging mit 25:21 an Wedel, so dass es zur Pause 43:36 für die Ostsee-Löwen stand.
Im dritten Viertel kam Rist Wedel gar auf 43:41 (22.) heran. Doch die Antwort der Ostsee-Löwen ließ nicht auf sich warten. Mit einem 19:6 Lauf setzten sich die Gastgeber auf 62:47 ab. Doch der Gast ließ nicht locker und kam nochmals auf 67:62 heran. Das war für Trainerin Antje Mevius Grund genug für eine Auszeit, um die Mannschaft nochmals neu auszurichten. Das gelang - es wurde schneller gespielt. Den Schnellangriffen in der Schlussphase hatte Rist Wedel nichts entgegenzusetzen, so dass am Ende ein 82:73 Sieg zu Buche stand.

Ostsee-Löwen: Philipp (7/1x3), Weczerek (20/2x3), Schlegel (16/2 x 3), Azodiro (13), Kiwitt (13), Haller (11 /3x3), Wegner (2), Bleinagel, Krüger, Lohse, Schnack

Bericht Rüdiger Müller - Landeszeitung

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