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Prächtige Leistung der Ostsee-Löwen in der Relegationsrunde für die U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga beim Spitzenreiter Uni Baskets Paderborn. Das Spiel ging zwar mit 64:71 (21:18/37:33/52:50) verloren, doch die Ostsee-Löwen haben mächtig um sich gebissen und dem Spitzenreiter einen großen Kampf geliefert. Das war ein Spiel auf Augenhöhe. „Die Mannschaft hat ein großartiges Spiel abgeliefert und sich gegenüber den ersten Spielen in diesem Jahr erheblich gesteigert. Leider ist das nicht belohnt worden. Wir standen kurz vor einer Sensation“, meinte Trainerin Antje Mevius.

Kurz vor einer Sensation – das ist wahrlich nicht übertrieben, denn nach 36 Minuten führten die Gastgeber, bei denen wieder Peter Hemschemeier mit 50 Punkten herausragte, nur mit 61:60. „Am Ende haben uns dann doch etwas die Kräfte verlassen. Da machte sich schon bemerkbar, dass Jakob Weczerek, Chidra Azodiro, Jonas Haller, Tom Kiwitt und Tim Schlegel lange gespielt haben. Ich musste vermehrt rotieren“, erklärte Antje Mevius.

Dass die Ostsee-Löwen den Spitzenreiter arg in Bedrängnis brachten, ist vor allen Dingen auf ein weitaus besseres Reboundspiel zurückzuführen. Da waren die Ostsee-Löwen dem Gastgeber gar überlegen. „Das Reboundspiel war zuletzt unsere Schwäche. Daran haben wir in den letzten Trainingseinheiten verstärkt gearbeitet und das hat sich ausgezahlt. Den Jungen ist es gelungen, das im Spiel gut umzusetzen“, zeigte sich Mevius beeindruckt. Einzig die Anzahl der Ballverluste (29 / Paderborn 16) ließ noch Wünsche offen.

Die Ostsee-Löwen legten einen guten Start hin. Mit schnellen Ballpassagen gelang es ihnen immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen. Die Pausenführung von 37:33 war absolut verdient. Das war auch einer geschlossen starken Mannschaftsleistung zu verdanken. Dabei glänzte Jonas Haller als guter Anspieler.
Auch im dritten Viertel hielten die Ostsee-Löwen ihr Spielniveau und bauten ihre Führung gar auf 50:42 aus (27.). Mit einem 10:0 Lauf aber schafften die Gastgeber erstmals wieder eine 52:50 Führung. Doch die Ostsee-Löwen blieben dran, obwohl Jonas Haller nach seinem vierten Foul nicht mehr so viele Spielanteile bekam. Richtig eng wurde es dann beim 61:60 (36.). „Da haben uns kleine Fehler wohl den Sieg gekostet. Wir haben gute Chancen liegen lassen. In den entscheidenden Szenen fehlte es uns dann doch an Energie. In dieser Verfassung werden sich bei uns dann auch wieder Siege einstellen“, blickt  Mevius optimistisch in den weiteren Verlauf der Relegationsrunde.

Nächster Gegner ist am 3. Februar der Tabellenzweite Baskets Juniors/Oldenburger TB. Anwurf um 12:30 Uhr in der Herderhalle. Das Hinspiel ging mit 71:73 verloren.

Ostsee-Löwen: Philipp (2), Noldin (2), Weczerek (4), Azodiro (10), Haller (8), Stein (2), Kiwitt (13/1x 3), Krüger (6), Lohse (2), Schnack, Schlegel (15/2 x 3)

R. Müller - Landeszeitung

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