Vorweihnachtliche Bescherung

Waterloo für Baltic-Sea-Lions

Suns verlieren erstes Heimspiel

BBCR-Kollektion wieder bestellbar! Nachtrag!

Die Ostsee-Löwen haben im ersten Spiel der Hauptrunde-Gruppe 1 der männlichen U 16 Jugend-Basketball-Bundesliga erkennen müssen, dass die Spiele auf dieser Ebene eine ganz andere Nummer sind. Im Heimspiel gegen Phönix Hagen Youngsters gab es eine klare 65:95 (17:24/28:48/44:76) Niederlage. Das war für die Gastgeber schon eine Lehrstunde.

„Wir haben gegen die intensive Ganzfeldverteidigung der Gäste einfach kein Mittel gefunden. Es ist uns nicht gelungen, den Gegner auszupassen. Dazu wäre ein hohes Maß an läuferischem Einsatz erforderlich gewesen. Durch den Druck auf uns gab es eine Reihe von Ballverlusten. Die nutzte der Gegner zu vielen einfachen Punkten", waren für Trainer "Henner" Ruge die Gründe der Niederlage  schnell ausgemacht. Doch auch körperlich waren die Gastgeber ihrem Gegner unterlegen. Beides zusammen war für die Schleswig-Holsteiner einfach zu viel. "An die doch sehr intensive Spielweise des Gegners haben wir uns einfach nicht gewöhnen können", meinte Teammanager Ove Krüger. Doch Hagen war einfach besser besetzt. So trafen gleich fünf Spieler zweistellig. Bei den Ostsee-Löwen waren das nur Toni Kiwitt und Chedira Azodiro. Das reichte natürlich  nicht, um gegen die Gäste zu bestehen. Ein großer Unterschied auch bei den Dreiern. Hagen glänzte mit acht Dreiern, bei den Ostsee-Löwen waren es nur vier.

Dabei begann es recht ordentlich für die Gastgeber. 17:17 stand es nach acht Minuten des ersten Viertels. Doch nach Ende dieses Viertels heiß es 17:24. Hagen machte in zwei Minuten sieben Punkte, die Ostsee-Löwen gingen leer aus. Zur Pause stand es 28:48. Dabei gelang Hagen ein Lauf von 12:0. "Das war spielentscheidend", war für Ove Krüger das Spiel schon früh entschieden, auch weil es den Ostsee-Löwen nicht schaffte mal einen Lauf hinzulegen wie es Hagen in beeindruckender Weise gelang.
Im dritten Viertel konnten die Ostsee-Löwen, bei denen Leen Albers und Finn Wings ihr Bundesliga-Debut feierten, den Rückstand nicht verkürzen. Da hieß es gar 44:76. Dennoch beendeten die Ostsee-Löwen das Spiel mit einem Erfolgserlebnis - das Schlussviertel wurde mit 21:19 gewonnen. Allerdings spielte Hagen nicht mehr mit der gleichen Intensität wie zuvor. Das war auch nicht nötig.

In den weiteren Spielen dieser Runde heißt es, die durchaus guten Phasen im Spiel mehr auszuweiten. Das möglichst schon im nächsten Heimspiel - Sonntag 13 Uhr - in der Herderhalle gegen den Spitzenreiter Young Rast Dragons. Ein Team mit ähnlichem Spielniveau wie Hagen. "Da sind wir krasser Außenseiter. Wir hoffen, das wir aus dem Spiel gegen Hagen etwas gelernt haben", so Teammanager Ove Krüger.

Baltic-Sea-Lions: Kiwitt (23/3 x3), Azodiro (18), Philipp 7 (1 x3), Lohse (6), Albers (5), Paulsen (2), Dumke (2), Wulf (2), Wings, Messerschmidt, Krüger, Worthmann

Text R. Müller - Landeszeitung

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