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Über 300 Zuschauer sahen ein lebhaftes und intensives Spiel bei dem die Gäste aus Hannover ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und eine sehr gute Leistung zeigten. Die Twisters konnten über weite Strecken mitspielen, blieben am Ende aber aufgrund von personellen Engpässen und Unerfahrenheit in entscheidenden Situationen chancenlos. Trotz der 63:87 (9:23, 29:42, 45:73) Niederlage war Coach Homfeldt weitestgehend zufrieden mit seinem Team. „Wir haben nie den Kopf hängen lassen und zu jeder Zeit gekämpft. Das ist ob der Situation um das Team herum sicherlich nicht selbstverständlich“.

Das zweite und das vierte Viertel konnte sein Team gar gewinnen. Da man im ersten und im dritten Viertel jedoch zwei deutliche Läufe (0:14 und 0:8) kassierte, konnte man den Favoriten nie ernsthaft gefährden.

Schon im Vorfeld der Partie wusste Homfeldt ob der schwere der Aufgabe. „Das wird vermutlich das schwerste Spiel, was ich in meiner Zeit bei den Twisters coachen musste“, so Homfeldt. Begründet hat er seine Aussage mit der aktuellen Niederlagenserie, der Klasse des Gegners und vor allem der auch mental nicht leicht zu verarbeitenden Ausfälle von Rixen, Menges und Jefferson (dessen Spielberechtigung noch nicht vorlag). Hinzu kam noch, dass sich erst kurz vor Spielbeginn entschied, ob Perry und Willer spielen könnten. Beide mussten zuletzt eine Woche mit dem Training aussetzen.

Umso erstaunlich war der gute Start des Teams. Nach fünf Minuten hatten beide Teams jeweils neun Punkte auf dem Konto. Dann konnte der Hannoveraner Coach von der Bank mit Brauner und Zaletskiy jedoch noch mal zwei sehr starke Spieler nachschieben und den Druck so noch mal erhöhen. Jetzt hatten die Twisters einige Ballverluste, die zu einfachen Punkten führten und so für den ersten Lauf der Gäste sorgten. Im zweiten Viertel hatten die jungen Rendsburger dann die Lösung gegen den Druck gefunden und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit sogar wieder etwas verkürzen (29:42). Hätte Sakinis unterm Korb wie gewohnt seine Würfe versenkt (3 von 12 in der ersten Halbzeit) wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen.

Umso ärgerlicher, dass der Start in das dritte Viertel vergeigt wurde (29:50 nach 23 Spielminuten). So lief das Homfeldt erneut einem deutlichen Rückstand hinterher. Aufgegeben wurde dennoch nicht. Dank einer geschlossenen und kämpferischen Leistung konnte man ab sofort wieder auf Augenhöhe mitspielen, letztlich sogar das vierte Viertel gewinnen und so zumindest erhoben Hauptes das Feld verlassen.

„Unter Berücksichtigung der Umstände haben wir heute eine ordentliche Leistung gezeigt. Insofern bin ich schon ganz zufrieden. Noch wichtiger ist allerdings, dass wir uns erstens Schritt für Schritt verbessern und weiterentwickeln und zweitens, dass unsere Teamchemie stimmt. Positiv, kämpferisch und gegenseitig unterstützend zu sein ist nach Siegen immer leicht, aber respektvoller Umgang eine sehr gute Arbeitsmoral zu haben, nachdem man acht Niederlagen in Serie hinnehmen musste, ist schon etwas außergewöhnliches. Das macht mir viel Mut für die Zukunft“, so Homfeldt.

Entscheidend für diese Zukunft wird sicherlich auch sein, wie man sich in die Weihnachtspause verabschiedet. Am kommenden Wochenende erwartet das Team eine vermutlich noch etwas schwerere Aufgabe beim Tabellenführer Wolmirstedt. Diese verfügen ähnlich wie Hannover über einen Etat, der etwa zehn mal so hoch ist wie der der Twisters. Am 7.12. erwarten die Twisters jedoch Bremen zu einem Schlüsselduell im Kampf um den Klassenerhalt. „Mit einem Sieg könnten wir die Hinrunde unter den gegebenen Umständen noch im Soll abschließen“, freut sich Homfeldt ganz besonders auf die Partie kurz vor Weihnachten.

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