Suns ohne Fünf chancenlos

Baltic Sea Lions weiter auf Erfolgskurs

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Baltic-Sea-Löwen stürzen den Spitzenreiter und sind nun selbst Spitzenreiter. Als Außenseiter sahen sich die Baltic-Sea-Lions vor dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter Towers Hamburg im Spiel der männlichen Jugend Basketball Bundesliga der U 16. Das Ziel war es, die Towers zu ärgern. Das ist den Ostsee-Löwen in der Herderhalle am Sonntag beim 82:64 (19:9/43:32/62:48) in beeindruckender Weise gelungen. Sie haben den Spitzenreiter wahrlich geärgert und sie mit einer guten Mannschaftsleistung vom Thron gestoßen. Die Position Spitzenreiter gebührt nach diesem Sieg nun völlig berechtigt den Ostsee-Löwen. Das gab es in der Zugehörigkeit zur Elite-Nachwuchsklasse noch nie.

„Wenn wir in der Defense gut stehen und es uns gelingt, unser schnelles Spiel durchzubringen, haben wir  auch eine Chance  gegen den Spitzenreiter zu gewinnen“, gab Trainer „Henner“ Ruge  seiner Mannschaft mit auf den Weg. Die Vorgabe des Trainers hat die Mannschaft fast perfekt umgesetzt. Positiv machte sich auch bemerkbar, dass Aufbauspieler Toni Kiwitt, der zuletzt wegen Verletzung fehlte, mit von der Partie war. Zusammen mit Morten Philipp ragte er aus einer ansonsten mit einer guten Mannschaftsleistung aufwartendem Team heraus. Stark auch die Trefferquote des Aufbauspielers Kiwitt - acht von 19 Punkten im ersten Viertel. „Das Toni spielen konnte, war mit spielentscheidend. Er hat sich nach seiner Verletzung nicht geschont“, meinte Teammanager Ove Krüger.

Nach einem solch souveränen Sieg sah es nicht aus. Nach fünf Minuten stand es 10:9. Ein Run brachte den Gastgebern jedoch eine 19:9 Führung nach dem ersten Viertel ein. Diese bauten die Ostsee-Löwen bis Mitte des zweiten Viertels auf 35:15 (15. Minute) aus. Diesen Vorsprung büßten die Gastgeber nach Ende des zweiten Viertels mit 43:32 etwas ein. Davon aber ließ sich das Team jedoch nicht beeinflussen. „Irgendwie musste das kommen“, meinte Ove Krüger. Doch das Team ist gefestigt genug, bei einem Lauf des Gegners entsprechend zu reagieren. Selbst zwei Dreier der Gäste brachten die Ostsee-Löwen nicht von ihrer guten spielerischen Linie ab. Als die Gäste auf 53:46 (26.) herankamen, behielt das Team die Übersicht. „Da war es ein offener Schlagabtausch“, beschrieb der Teammanager diese Phase des Spiels.

Nach dem dritten Viertel führten die Ostsee-Löwen mit 62:48 und steuerten damit in ihrem zweiten Heimspiel dem ersten Heimsieg entgegen. Mit schnellen Aktionen wurde der Gegner immer wieder überlaufen, aus guten Wurfpositionen wurde sicher gepunktet. Die Gäste mussten zwar auf einen Stammspieler verzichten, doch das schmälert die großartige Leistung nicht.

Baltic-Sea-Lions: Philipp (22/1 x 3), Kiwitt (21/2 x 3), Azodiro (12), Krüger (9), Wulf (9), Dumke (4), Barski 3 (1 x 3), Lohse /(2), Oldenburg, Paulsen, Ott.

Am Sonntag tragen die Ostsee-Löwen erneut ein Heimspiel in der Herderhalle aus (11 Uhr). Gegner ist der Tabellenzweite Bramfelder SV, also erneut ein Topspiel.

Text Rüdiger Müller, Landeszeitung

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