Samstag um 19:15 Uhr (Herderschule) spielen die Twisters gegen die Red Dragons Königs-Wusterhausen. Es ist gleichzeitig unser "Geburtstagsspiel": 12 Jahre BBCR. Und wie sich das für ein Geburtstagskind im Februar gehört wünschen wir uns, dass unsere Gäste verkleidet kommen. Das hat inzwischen schon eine kleine Tradition. Bereits zum dritten Mal feiern die Twisters ihren Geburtstag mit einer "Silent Night".

Zwei Siege an einem Wochenende sind an sich schon selten. Die Begleitumständen zu diesen Erfolgen sind es erst recht. Am Samstag gewannen die Rendsburger trotz einiger Ausfälle gegen Bergedorf mit 73:60 (19:18, 41:30, 57:44). Am Sonntag fielen dann nicht nur einige Rendsburger - Spieler aus, sondern vor allem die Schiedsrichter. Trotzdem konnte das Pokal-Halbfinale mit 103:55 noch deutlich gegen Kronshagen gewonnen werden.

Mit einem 73:60 gegen die TSG Bergedorf war es der zwölfte Sieg der laufenden Saison / Jefferson erneut bester Werfer.

Schrecksekunde vor der Begegnung in der 1. Basketball-Regionalliga Nord zwischen den Rendsburg Twisters und der TSG TSB Bergedorf. Der Grund: Ein Korb neigte sich leicht nach vorn, was nicht dem Regelwerk entspricht. Für die Gäste, die beim Einspielen die Schiefstellung des Korbes selbst verursacht hatten, war das ein Grund, beim Schiedsrichtergespann Arthur Kentsch/Göksin Kaya Protest einzulegen, was dann auch im Spielberichtsbogen vermerkt wurde. Die Twisters ließ dieses Scharmützel unbeeindruckt. Vor 274 Zuschauern gab es einen ungefährdeten 73:60 (19:18, 41:30, 57:44)-Erfolg.

Erst treffen die Twisters am Samstagabend auf die TSG Bergedorf (19:15 Uhr, Herderschule). Für dieses Spiel hat sich das Team besonders viel vorgenommen, denn das Hinspiel konnte das Team aus Hamburg knapp gewinnen. Nicht mal 24 Stunden später müssen die Rendsburger erneut ran. Für das Pokalhalbfinale müssen die Twisters am Sonntag Abend (18:00 Uhr) nach Kronshagen reisen.

Lediglich im ersten Viertel lagen die Twisters gegen die Westerstede Eagles zurück. Angetrieben von ihrem starken US-Spieler Nigel Pruitt starteten die Gäste furios und konnten für einige Highlights sorgen. Mit einem 16:0 Lauf kippten die Rendsburger das Spiel jedoch im zweiten Viertel und gaben diese Führung nicht mehr ab. Bis sieben Minuten vor dem Ende blieben die Egales aus Westerstede dran (68:64), dann starteten die Rendsburger einen furiosen Schlussspurt und konnten so letztlich noch sehr deutlich mit 91:70 (21:22, 39:31, 60:53) gewinnen.


Mit einer soliden Leistung in Abwehr und Angriff wurden die Twisters in den ersten Minuten ihrer Favoritenrolle beim Tabellenletzten Ebstorf Heide Knights gerecht und können das erste Viertel souverän mit 10:20 gewinnen. Danach lassen die Rensburger jedoch in Konzentration und Konsequenz nach. Diese Schwächephase nutzen die Gastgeber zu einigen getroffenen Dreipunktewürfen und können so bis auf vier Punkte verkürzen (42:46, 25. Spielminute). Diesen Weckruf hatte das Team von Kapitän Max Hillner offenbar gebraucht, denn danach lief es besser. In den letzten 15 Minuten des Spiels konnte noch ein komfortable Vorsprung herausgespielt werden und mit einem letztlich doch recht klaren 60:82 (10:20, 29:40, 46:54) - Erfolg im Gepäck die Heimreise angetreten werden.

Bis vor zwei Wochen schien dieses Spiel (Samstag, 19:00 Uhr in Ebstorf) eine klare Angelegenheit zu werden. Die Heide Knights hatten bisher kein Spiel gewonnen. Meist waren die Ergebnisse sogar recht deutlich.

Gewandelt hat sich die Ausgangslage jedoch mit der Verpflichtung des Kanadiers Justin Dennis. Der Aufbauspieler hat die Niedersachsen deutlich stärker gemacht und gleich in seinem ersten Spiel zum Sieg gegen Göttingen geführt. Unterschätzt wird der Tabellenletzte seitdem also nicht mehr.

Trotzdem gelten die Rendsburger in diesem Spiel natürlich auch weiter als Favorit. Bis auf Rang vier konnte das Team von Bjarne Homfeldt in der Tabelle bisher nach oben klettern und wenn man erst mal da ist, will man natürlich auch bleiben. Gute Voraussetzung dafür ist, dass inzwischen wieder der komplette Kader im Training steht. Nachdem zuletzt einige Spieler aufgrund von Krankheiten und kleinere Verletzungen ausgefallen sind, kann Homfeldt jetzt wieder aus dem Vollen schöpfen.

Zumindest einen tiefer besetzten Kader sollten die Rendsburger also wieder haben. Denn Ebstorf wird hauptsächlich von zwei Spielern getragen. Center Leo Niebuhr ist ehemaliger A2 Nationalspieler und Deutscher Meister und eben Dennis als Aufbauspieler und starker Werfer.

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