Die Twisters konnten ihren ersten ausländischen Profispieler für die Saison 2018/19 verpflichten. Der 23-Jährige Julian Pesava kommt aus Down Under und soll in der nächsten Saison für die Twisters im Spielaufbau wirbeln. Pesava hat zuletzt in der zweiten australischen Liga gespielt. Dort lief er für die Cockburn Cougars in seiner Heimatstadt Perth auf. Mit 17,3 Punkten und 7,4 Rebounds pro Spiel gehörte er zu den besten Spielern der Liga.

Mit Sven Gottschalk bleibt einer der wichtigsten Spieler des letztjährigen Erfolgsteams in Rendsburg. Der 2,03 m große Sven Gottschalk war letzte Saison der vielleicht beste Verteidiger des Teams. „Von Position zwei bis fünf konnte Sven jeden Spieler verteidigen“, so Coach Homfeldt. Wenn ein gegnerischer Spieler heiß lief, dann bekam meist er die Aufgabe diesen zu stoppen.

Der eine ist ein echter Neuer und der andere so gut wie ein Neuer. Der 22-Jährige Ben Becker kommt vom 2. Regionalligisten TS Einfeld und hat noch viel Potenzial nach oben. Der andere ist zwar schon länger im Trainingskader der Twisters, ist aber so gut wie ein Neuzugang, denn bisher gab es erst wenig Einsatzzeit für den erst 17-Jährigen Daniel Merz. Dieses sollte nächste Saison jedoch anders werden. Schon in der letzten Saison stand der Forward immer wieder im Kader der Twisters und wurde von Spiel zu Spiel mehr eingesetzt.

Patrick Sopha gehört schon zu den erfahrenen Twisters Spielern. Seit vier Jahren ist der Aufbauspieler Teil des Twisters Kaders. Dabei gehört der gebürtige Rendsburger keinesfalls zum alten Eisen, denn Sopha ist erst 20 Jahre alt und hat somit seine besten Basketball Jahre noch vor sich.

Nachdem zum Ende der Saison schon der Abschied von Jefferson, Adekunle und Kleveman bekannt gegeben wurde, musste man sich jetzt auch von Haake trennen. Erfreulich ist hingegen die Nachricht, dass die jungen Wilden dem Team weiter erhalten bleiben. Die beiden 19 Jährigen Henning Rixen und Jakob Menges spielen auch in der kommenden Saison weiter für Rendsburg. Beide tragen schon sehr lange das Rendsburger Trikot und haben letztes Jahr „eine überragende Saison gespielt“, so Coach Homfeldt.

Zum Abschluss der Saison genossen die Rendsburger ein „Bad in der Menge“. Insgesamt 415 Zuschauer feierten gemeinsam mit dem Team den spektakulären Abschluss einer erfolgreichen Saison. Zuvor konnte sich Bremen nur ein Viertel wehren. Dann erhöhten die Rendsburger die Intensität, erspielten sich einen Vorsprung und begannen dann sogar zu zaubern. Mit dem 96:61 (19:19, 53:36, 72:46) gelang der insgesamt 15. Sieg der Saison.

Die Saison verlief sicherlich deutlich besser als von den meisten erhofft. Am Samstag (19:15 Uhr vs Weser Baskets Bremen) wollen die Twisters die Saison dann auch dementsprechend beenden. Nach zuletzt vier Niederlage (gegen die stärksten Teams der Liga) "ist ein Sieg umso wichtiger", ist sich Homfeldt der Bedeutung der Partie bewusst. "Wir wollen unbedingt gewinnen und positiv in die Pause gehen".

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