Update: Aufgrund der fehlenden Spielberechtigung des Amerikaners Robert Crawford in Vechtas Team wurde das Spiel 20:0 für die Twisters gewertet.
Acht Sekunden vor dem Ende führten die Twisters mit 70:67. Nach einem Einwurf kriegt Hillner den Ball, hält diesen erst fest und verliert ihn drei Sekunden vor dem Ende. Dexter Hope, der beste Spieler von Vechta, schafft es gerade so eben noch nach vorne zur Dreierlinie zu dribbeln und mit Ablauf der Zeit den Dreier zum Ausgleich zu versenken. Auch in der Verlängerung haben die Twisters kurz vor Schluss die Chance den Sieg sicherzustellen, aber der letzte Wurf von Geist verpasst sein Ziel, so dass die Gastgeber mit 78:77 (15:18; 30:38; 51:58; 70:70) den ersten Saisonsieg feiern durften.

Hängende Köpfe dagegen bei den Rendsburgern. „Wir haben zwei mal den Sieg verschenkt“, haderte Homfeldt nach Spielende. Nach 27 Spielminuten hatte sein Team 56:39 geführt. Bis dahin lief alles sehr gut. Vechta hatten gegen den Druck der Rendsburger einige Probleme, so dass ihnen zahlreiche Ballverluste unterliefen. Außerdem waren Adekunle und Geist unter den Körben kaum zu stoppen. „Ärgerlich war, dass wir den Ball dort viel zu selten hingebracht haben“, so Homfeldt weiter.

Im Anschluss wurden die Rendsburger jedoch unkonzentriert und verloren ein ums andere mal den Ball. „Wir haben danach einfach sehr schlecht und ohne Rhythmus gespielt.“ Vechta konnte vier Minuten vor dem Ende erstmals in Führung (65:63) gehen. Mit guter Verteidigung konnten sich die Twisters jedoch noch mal zurück kämpfen und selbst in Führung gehen. „In dieser Phase hat die Mannschaft viel Moral bewiesen, sich nicht hängen lassen und sich mit Kampfgeist noch mal eine Siegchance erspielt. Leider konnten wir uns heute dafür nicht belohnen“, so Homfeldt.

Am kommenden Wochenende haben die Twisters ihr erstes Heimspiel. Mit den Aschersleben Tigers kommt einer der Titelfavoriten nach Rendsburg (Samstag, 19:15 Uhr, Herderschule).

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