Die Saison in der 1. Regionalliga Nord ist abgeschlossen für die Twisters des BBC Rendsburg. Mit dem Klassenerhalt hat sich die Mannschaft ein weiteres Jahr Zugehörigkeit in der Spielklasse gesichert. Jetzt kommt der Zeitpunkt, um die abgelaufene Spielzeit einmal Revue passieren zu lassen und zu analysieren. Die Suche nach dem besten Twisters Spieler der Saison, dem "Most Valuable Player", steht ganz in amerikanischer Tradition und zeichnet nicht nur den Erwählten, sondern auch die Nominierten für die gezeigten Leistungen aus. Wir haben für euch die nominierten Spieler aufgelistet und in einer Kurzbeschreibung ihre Taten noch einmal beleuchtet. Alle interessierten Fans können nun mit entscheiden, wer der MVP 2017 werden soll. Nur wenige Sekunden Aufwand werden benötigt, wenn ihr eure Stimme bei Facebook abgebt. Die Wahl endet am Sonntag den 7. Mai um 24:00 Uhr.

 

Vorschlag #1: Morris Brodersen

Der Sportler des Jahres aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde ist bei den Twisters als Mannschaftskapitän ein ganz wichtiger Spieler. Mit seinen 28 Jahren ist er ein absoluter Führungsspieler, ein Anführer. Er gibt die Richtung vor und fungiert als Motivator für das Team, besonders wenn die Situation schwierig wird. Mit seinen 1,93 m ist er enorm flexibel einsetzbar und kann praktisch alle Positionen spielen. Er ist einer der besten Verteidiger der Liga und kann auch hier verschiedene Positionen des Gegners verteidigen. Er ist der in den USA gerühmte "Glue - Guy", also der Spieler der das Team auf und abseits des Feldes zusammenhält und all das macht, was das Team gerade braucht. Dass er bereit ist auch in der Schlussphase  Verantwortung zu übernehmen, zeigte er insbesondere in einem der wichtigstens Spiele der Saison. Gegen Bremen konnte er mit der Schlusssirene mit einem sogenannten "Buzzer-Beater" die Verlängerung erzwingen. In dieser Verlängerung trug er mit 7 Punkten maßgeblich zum Sieg der Twisters bei.

 

Vorschlag #2: Christopher Geist

Das Urgestein des Klubs ist mit seinen 22 Jahren bereits ein alter Hase im Verein. Der 2,08 m große Centerspieler kam in der abgelaufenen Saison auf 11,5 Punkte pro Spiel und war mit 7,7 Rebounds pro Spiel der beste Rebounder des Teams. Geist spielt wie ein verlängerter Arm des Trainers und macht die Spieler um ihn herum besser, in dem er situativ dem Spielgeschehen voraus ist. Dies macht aus ihm ebenfalls einen Führungsspieler. Ihm kommt die Aufgabe zu unter dem Korb Dominanz auszustrahlen. Er verkörpert durch sein basketballerisches Denken jedoch einen modernen Center, der auch Spielwitz und Taktik in sich vereint. Für die Twisters hat es natürlich auch einen sentimentalen Wert, dass er aus der eigenen Jugend entsprungen ist und seinen Weg in der 1. Mannschaft nun auch mit Elan angeht. Er hat noch viele Basketball-Jahre vor sich.

 

Vorschlag #3: Max Hillner

Hillner ist der zweitbeste Punktesammler der Mannschaft mit einem Durchschnitt von 12,8 Punkten pro Spiel. Der aus Lübeck stammende Flügelspieler ist seit 4 Jahren für die Rendsburger aktiv und ist der Scharfschütze der Twisters, wenn es um drei Punktewürfe geht. Mit einer tollen Trefferquote von 43% seiner Dreier bereitet er den Gegnern große Probleme. Er markierte in der abgelaufenen Spielzeit 2,6 Dreier pro Spiel. Er ist aber kein reiner Drei-Punkte-Schütze und bewegt den Ball in der Offensive sehr gut und bringt so auch seine Mitspieler immer wieder in aussichtsreiche Wurfpositionen. In der Verteidigung hat er sich sehr gesteigert und gehört dort mit seiner Schnelligkeit zu den Defensiv-Waffen, die Trainer Bjarne Homfeldt zur Verfügung hat. Der notorische Spaßvogel ist obendrein für die gute Laune in der Mannschaft zuständig.

 

 

Vorschlag #4: Martell Collins

Der US-Amerikaner ist der einzige Profi-Spieler, den die Rendsburger in der letzten Spielzeit im Kader hatten. Er war der beste Scorer der Mannschaft mit 18,8 Punkten pro Spiel, ein überragender Wert. Damit war er gleichzeitig der viertbeste Punktejäger in der gesamten Liga. Auch in der Kategorie Steals (Ballgewinne) lag er mit 2,1 pro Spiel weit vorne, auf Platz fünf in der Spielklasse. Der 24-jährige Flügelspieler ist kaum zu stoppen, wenn er einmal heiß läuft. In Aschersleben, am Ende der Saison immerhin Tabellendritter, gewannen die Twisters dank einer überragenden Schlussphase, in der Collins 20 Punkte auf seinem Konto sammelte. In den entscheidenden Momenten des Spiels suchten die Rendsburger ihren "Amerikaner" immer wieder und meist lieferte der US-Amerikaner zuverlässig ab. Der aus Milwaukee stammende Collins, verbrachte seine College-Karriere bei den Bulldogs der Southwestern Oklahoma State University, bei denen er das Scharfschießen offenbar gut gelernt hat.


Die Wahl fällt schwer bei diesen Vorschlägen. Alle vier Spieler haben die Ehrung verdient, aber am Ende geht nur Einer mit dem Preis nach Hause. Wer wird also der MVP 2017? Ihr entscheidet...

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