Die Saison verlief sicherlich deutlich besser als von den meisten erhofft. Am Samstag (19:15 Uhr vs Weser Baskets Bremen) wollen die Twisters die Saison dann auch dementsprechend beenden. Nach zuletzt vier Niederlage (gegen die stärksten Teams der Liga) "ist ein Sieg umso wichtiger", ist sich Homfeldt der Bedeutung der Partie bewusst. "Wir wollen unbedingt gewinnen und positiv in die Pause gehen".

Trotz zahlreicher Widrigkeiten führten die Twisters drei Minuten vor dem Ende mit 65:66 in Göttingen. Dann traf der gegnerische Center Julian Schmidt zwei Dreipunktewürfe mit Brett und brachte sein Team so auf die Siegerstraße. „Die Würfe mit Brett waren wohl so nicht geplant und darf man als glücklich bezeichnen“, ärgerte sich Coach Homfeldt über die verpasste Siegchance. Denn in den letzten Sekunden kamen die Rendsburger nicht mehr ran und verloren die Partie letztlich mit 81:70 (12:17, 31:39, 52:50).

... und einem Pokal. Es sind nur noch wenige Sekunden zu spielen, die Twisters liegen gegen den zukünftigen Meister und haushohen Favoriten BSW Sixers mit nur drei Punkten zurück. Unter tosendem Jubel zieht Garrett Jefferson zum Korb, verwandelt trotz Foul und kann 11 Sekunden vor dem Ende mit dem fälligen Freiwurf sogar ausgleichen. In den letzten Sekunden müssen die Rendsburg also einmal erfolgreich verteidigen, um in die Verlängerung zu kommen. Auch dies gelingt. Durch einen Ballgewinn von Jefferson haben sie sogar noch die Chance selbst einen Wurf zu kriegen und den Sieg vorzeitig perfekt zu machen, aber Haake legt den Korbleger nur an den Ring und Adekunle kann auch den Rebound nicht verwerten, so dass das Spiel in die Verlängerung geht. Auch diese geht extrem spannend weiter. In der Schlussphase haben die Sixers jedoch etwas mehr Kraft und treffen auch die entscheidenden Würfe, so dass den Rendsburgern mit 90:94 n.V. (30:22, 48:45, 67:67, 83:83) die große Überraschung hauchdünn verwehrt bleibt.

Einmal Aussenseiter, einmal klarer Favorit - auf die Twisters kommt ein anstrengendes Wochenende zu. Am Samstag (19:15 Uhr, Herderschule) spielen die Rendsburger gegen den Meister BSW Sixers. Diese haben am letzten Wochenende in eindrucksvoller Manier den Titel und damit den Aufstieg perfekt gemacht. 
Keine 20 Stunden später findet bereits das Pokalfinale (15:30 Uhr, Kaltenkirchen, Flottkamp 32) statt. Mit einem Sieg über Klausdorf können die Twisters zum sechsten Mal in Serie den schleswig-holsteinischen Landespokal gewinnen.

Vor 357 Zuschauern liefern die Twisters ein begeisterndes Spiel und scheitern trotzdem knapp an den favorisierten Neustadt Shooters. Zwar liegen die Rendsburger schon zu Beginn mit insgesamt 14 Punkten zurück, finden dann aber besser in das Spiel und können kurz vor Schluss sogar auf 72:73 (38. Spielminute) verkürzen. Zwei einfache Rendsburger Ballverluste bringen die Niedersachsen jedoch zurück in die Erfolgsspur und bescheren so die 72:80 (13:25, 34:40, 51:59) Niederlage im Spitzenspiel.


„Spielerisch war heute kaum mehr drin“, analysierte Homfeldt. Der Rendsburger Trainer musste auf alle drei Center verzichten, so dass zahlreiche Spieler auf ungewohnten Positionen spielen mussten. Trotzdem hielt sein Team lange mit. Erst in den letzten Minuten konnten sich die Gastgeber des VfL Stade deutlich absetzen und so noch überzeugend mit 95:74 gewinnen.

Das ganze Spiel haben die Rendsburger geführt, aber die Gäste aus Königs-Wusterhausen ließen sich nicht abschütteln und konnten ausgerechnet 42 Sekunden vor Schluss erstmals mit zwei Punkten in Führung gehen. Als jedoch das Spiel zu kippen drohte, kämpften sich die Rendsburger zurück. Trotz drei Fehlwürfe in einem Angriff konnte Thorben Haake 30 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreipunktewurf die Führung (68:67) zurückholen, denn die langen Rendsburger konnten sich nach jedem Fehlwurf den Rebound sichern und so für eine weitere Wurfchance sorgen. In den letzten 30 Sekunden verteidigten die Rendsburger dann so gut, dass ihnen zwei Ballgewinne gelangen, die dann den 71:67 Heimerfolg sicherstellten.

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