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Das kommende Wochenende wird für...

 

Nach dem ersten Spielwochenende der Jugendbundesliga (JBBL) stehen die Baltic Sea Lions mit einem Sieg und einer Niederlage solide im Mittelfeld der Tabelle. Während man am Samstag auswärts bei den Hamburg Sharks mit 91:68 noch das Nachsehen hatten, konnten die U16-Spieler am Sonntag im ersten Heimspiel für Furore sorgen und den 200 tobenden Zuschauern in Verlängerung den ersten Bundesligasieg (83:82) präsentieren.

Bei der Ligapremiere der Lions unter neuem Namen spielten die Nachwuchsakteure jedoch mit angezogener Handbremse. Zwar konnte der Start mit 9:6 noch annähernd ausgeglichen begonnen werden, aber die Fehler im Abschluss häuften sich danach immer wieder. „Ein Großteil der Mannschaft war einfach zu aufgeregt, was sich in vielen halbherzigen Entscheidungen bei Pässen und Abschlüssen wiederspielgelte", befand Lions Trainerin Antje Mevius. „Wir haben den Sharks in der ersten Halbzeit dadurch immer wieder einfache Körbe ermöglicht, die die Differenz unnötig hoch werden ließ.“ Mit einem 14-Punkte Rückstand ging man daher in die Pausenbesprechung.

Doch auch das dritte Viertel verlief anders als geplant. Wiederholte Fehler im defensiven Rebound ermöglichten den Gastgebern immer wieder zweite Chancen in Korbnähe, die sie gekonnt in Punkte verwandelten (76:51 nach dem 3. Viertel). Erst die letzten zehn Minuten brachten wieder Aufwind und vor allem die Spieler von der Bank stoppten die Sharks ein ums andere Mal durch gute Verteidigung und gewannen auch im Angriff Selbstvertrauen. Die Partie konnte zwar nicht mehr gedreht werden (91:68 Endstand), aber dafür wurde zumindest der letzte Abschnitt gewonnen. „Wir haben heute viel aus dem Spielgeschehen lernen können und insbesondere das letzte Viertel war ein Ausblick auf das Potential der Spieler. Bei den Gästen hatten uns zahlreiche Spieler schon Bundesligaerfahrung voraus und daher haben sie absolut verdient gewonnen. Ich bin mir aber sicher, dass wir weiter aufholen werden", resümiert Mevius nach Ende der Partie.

Baltic Sea Lions: Zernitz (2), Abdulaev (7), Mohr (2), Haller (5), Hansen (24), Dubbeldam (8), Naruhn (2), Jäger, Skorsch (13), Dinger (2) und Schlegel (3).

Hoch motiviert gingen die Lions in das zweite Ligaspiel am Sonntag gegen die EBC Rostock Junior Talents. Mit einem 11:4-Blitzstart, bei dem durch die intensive Ganzfeldverteidigung immer wieder Ballgewinne geholt werden konnten, schien das Spiel eine klare Richtung zu haben. Besonders Jakob Weczerek und Abdullah Abdulaev zeigten hier Moral und erkämpften immer wieder Bälle für ihr Team. Doch im Anschluss wurde nicht so konsequent agiert, so dass einige Punkte „liegen gelassen wurden“ und der Vorsprung zum Ende des ersten Viertels mit 17:13 nur vier Punkte betrug. Bis zur Halbzeitpause wendete sich das Blatt jedoch, denn den Rostockern gelang es immer wieder die Presse der Lions zu überlaufen und in Überzahl anzuschließen. Dadurch entstand ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Führung immer wieder wechselte und die Gäste sogar mit einem 39:37-Vorsprung nach dem zweiten Viertel in die Kabine gehen ließen.

Der Start in die zweite Halbzeit verhieß ebenfalls nichts Gutes. Nachdem Weczerek und Abdulaev beide mit vier persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen mussten, schienen die Lions komplett ihren Biss in der Verteidigung verloren zu haben und die Hansestädter zogen auf 65:52 (32‘) davon.  Zahlreiche Reobundfehler ließen ähnliche Schwächen wir am Vortag aufkommen und gaben den Gästen immer wieder zweite Wurfmöglichkeiten. „Mein Team hat in dieser Phase völlig verschlafen agiert, nicht gekämpft und den Rostockern das Spielfeld überlassen“, so Mevius. Das Spiel schien schon gelaufen zu sein, aber dann...

... übernahm Kapitän Gbenga Hansen das Zepter. Im folgenden 19:6-Lauf punktete er ein ums andere Mal selbst oder spielte den entscheidenden Pass zu seinen Mitspielern. Mit einem Dreipunktetreffer verkürzte er 40 Sekunden vor dem Ende auf 67:68 und gab sowohl dem Team als auch den 200 Zuschauern die Hoffnung auf einen Sieg zurück. Doch die Gäste kämpften weiter und führten 10 Sekunden vor dem Ende mit zwei Punkten. Nach einer Auszeit wurde jedoch genau der Ablauf erspielt, den Trainerin Antje Mevius vorgegeben hatte und Vincent Dubbeldam punktete nur wenige Sekunden vor Ablauf der Spielzeit zum 71:71 Ausgleich. Verlängerung!

Beflügelt durch den mentalen Vorteil der Overtime zogen die Lions nach einem weiteren Dreier von Hansen auf 78:73 davon und die Partie schien schon gewonnen zu sein. Doch erneut zeigten die Rostocker Moral und kämpften sich bis 5 Sekunden vor Ablauf der Uhr auf 82:82 zurück. In einer erneuten Auszeit wurde wieder die Taktik zum Punkten vorgegeben und wieder ging der Plan auf. Hansen wurde zwei Sekunden vor dem Ende gefoult und ging an die Freiwurflinie. Während er beim ersten Wurf noch Nerven zeigte, verwandelte der 15-jährige den zweiten Freiwurf souverän und holte so mit 83:82 das Spiel nach Hause.

Am kommenden Sonntag spielen die Lions ihr nächstes Heimspiel um 11:00 Uhr in der Herderhalle. Zu Gast wird dann der Bramfelder SV sein.

Baltic Sea Lions: Zernitz (2), Abdulaev (5), Weczerek (9) Mohr, Haller (4), Hansen (33), Dubbeldam (21), Naruhn (4), Jäger, Skorsch (5), Dinger und Schlegel.

 

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